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  • OFC um letzten Strohhalm - Wehen im Kellerduell

    Offenbach (dpa). Die Offenbach Kickers haben trotz der jüngsten Rückschläge den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga noch nicht ganz abgeschrieben.

    «Für uns ist die Ausgangssituation zur Vorwoche gleich. Wir brauchen keine Niederlage und auch kein Unentschieden. Wir brauchen einen Sieg, um uns eine kleine Chance nach oben zu erhalten», sagte Trainer Wolfgang Wolf vor der brisanten Partie des Drittligisten beim Tabellennachbarn FC Carl Zeiss Jena.

    «Ich erwarte, dass wir die letzten Spiele ordentlich zu Ende bringen. Wir werden sehen, wer bereits ist, alles für den Verein zu geben», forderte Kickers-Manager Andreas Möller. Jena hat bei bisher 28 Spielen 46 Punkte, Offenbach in 30 Spielen nur 43 Zähler. Im Hinspiel hatte Offenbach mit 4:0 den höchsten Saisonsieg gefeiert.

    Wolf musste aber nach dem 1:3 gegen die SpVgg Unterhaching viel Aufbauarbeit leisten. «Natürlich waren die Jungs etwas geknickt. Wir waren zuletzt oft besser, hatten viel Ballbesitz, konnten uns aber nach vorne nicht durchsetzen», sagte der 52-Jährige. Offenbach liegt als Tabellensechster drei Punkte hinter Jena, das allerdings zwei Spiele weniger hat. «Denen läuft im Moment das Glück nach», sagte Wolf über die Thüringer.

    Verzichten müssen die Kickers in Jena auf Kapitän Steffen Haas, der am kleinen Zeh operiert wurde und zwei, drei Spiele ausfällt. Auch Nils Teixeira (Wadenprellung) fehlt, dafür ist Stefan Zinnow (Platzwunde über dem Auge) wieder einsatzbereit. «Wir müssen uns mehr Standards erarbeiten, mehr aufs Tor schießen und mit einer ganz anderen Körpersprache auftreten als zuletzt. Dann wird es ein offenes Spiel in Jena», betonte Wolf.

    Beim Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden richtet sich der Fokus vor dem Match gegen Borussia Dortmund II allein auf den «Überlebenskampf» gegen die ebenfalls tief im Abstiegskampf steckenden Gäste. Das jüngste 0:0 beim Spitzenreiter VfL Osnabrück hat die Motivation und Hoffnung im Spielerkader von Trainer Gino Lettieri weiter geschürt. Mit bisher 33 Zählern hat der SVWW die Nase allerdings nur um einen Punkt vor den Borussen vorn.

    «Unser Ziel muss es sein, jedes Spiel zu Null zu spielen. Jeder spielt um seine Zukunft, doch die hängt vom Ergebnis der Mannschaft ab», meinte Danko Boskovic im «Wiesbadener Kurier». Seitdem der 28-Jährige von Lettieri vom Stürmer zum defensiven Mittelfeldspieler umgeschult worden ist, hat der Club drei Punkte geholt und keinen Gegentreffer bekommen.

    Zudem haben die Hessen am Montag die größte Marketing-Kampagne ihrer Vereinsgeschichte gestartet, um in der Landeshauptstadt um Unterstützung zu werben. Unter dem Motto «Es geht ums nackte Überleben» sollen unter anderem mit über 10 000 Plakaten und 50 000 Flyern die Anhänger in der Region mobilisiert werden. Fünf SVWW- Kicker ließen sich von einer Fotografin mit entblößtem Oberkörper ablichten.

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