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    Nichts mit Dolce Vita: Viel Abwehr-Arbeit für FCB

    Riva del Garda (dpa). Strand, Beauty-Farm, Gourmet-Restaurant - aber für die Bayern-Profis steht am Gardasee schweißtreibende Arbeit an. Vor allem dem viel gescholtenen Defensivverhalten der Münchner will Jupp Heynckes im Trainingstrip in Norditalien viel Aufmerksamkeit schenken.

    Bestätigt
    Der neue und alte Bayern-Kapitän Philipp Lahm gibt Autogramme.
    Foto: DPA

    «Der FC Bayern muss wieder dazu kommen, dass der Gegner sagt, es ist schwer gegen Bayern ein Tor zu erzielen. Dass man dazu kommt, dass man defensiv sehr kompakt steht und abwehrstark, so wie es in vielen Epochen des FC Bayern war», sagte der 66-Jährige in Riva del Garda im Mannschaftshotel mit seinen vielen Annehmlichkeiten. «Der Sturm gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften.» Eine große Zukunft prognostizierte Heynckes dem neuen Torhüter. «Manuel Neuer ist ein Torwart, der sicher beim FC Bayern Geschichte schreiben wird genauso wie seine Vorgänger.»

    Top-Transfer
    Neu-Bayer Manuel Neuer erhielt ein Sonderlob von Trainer Heynckes.
    Foto: DPA

    Die Defensive um den als Kapitän bestätigten Philipp Lahm soll dem Ruf des Rekordmeister gerecht werden, vorne ist das Team um Torschützenkönig Mario Gomez ohnehin gefürchtet genug. Ein knappes Jahr nachdem der Nationalstürmer fast zum FC Liverpool geflohen wäre, präsentiert sich der 25-Jährige im Trainingslager mit viel Selbstvertrauen. «Sicher, ich gehe mit einem anderen Gefühl in die Saison als letztes Jahr, keine Frage», sagte Gomez. 14 Tore in 45 Pflichtspielen waren es damals, diesmal blickt der Angreifer auf eine Spielzeit mit 39 Toren in 45 Spielen zurück.

    Coach
    Der neue Bayern-Trainer Jupp Heynckes gibt im Trainingslager am Gardasee seinen Spielern Anweisungen.
    Foto: DPA

    «Ich will spielen und wieder so eine Saison hinlegen mit so vielen Toren wie letztes Jahr und dann mit der Mannschaft Erfolg haben», betonte Gomez, der nach dem Abgang von Miroslav Klose (Lazio Rom) auch im Fernduell um den Platz im EM-Sturm für sich werben will. «Mein Gefühl ist gut. Miro hat über Jahre konstant gespielt in der Nationalmannschaft. Das ist ein Zweikampf, der Trainer wird entscheiden.»

    Spaß muss sein
    Arjen Robben (l) albert mit Bastian Schweinsteiger herum.
    Foto: DPA

    Auf dem Trainingsplatz in Arco vor imposanter Bergkulisse gab Heynckes mit einer roten Kappe als Sonnenschutz die Kommandos, die sein seit dem Wochenende kompletter Kader mit viel Eifer befolgte. «Ich merke, dass die Spieler sehr diszipliniert und professionell arbeiten», sagte der Coach, der zum dritten Mal bei den Bayern verantwortlich ist. Franck Ribéry, der noch an den Folgen einer Muskelverletzung von der Länderspielreise vor einem Monat laboriert, drehte einsam an der Seite eines Reha-Coaches seine Runden. «Reine Vorsichtmaßnahme», betonte Heynckes, der seine Spieler duzt. «Wenn sie Champions-League-Sieger werden, dürfen sich mich auch einen Tag duzen - oder deutscher Meister, um das nicht ganz so hochzuhängen.»

    Disput
    Frank Ribéry (r) unterhält sich mit seinem Teamkollegen Anatoli Timoschtschuk.
    Foto: DPA

    Geführt wird die Mannschaft wie unter Louis van Gaal von Lahm, dessen Vertreter bleibt Bastian Schweinsteiger. Dieser sei in der WM-Saison zum «Weltklassespieler herangereift», betonte Heynckes, der Lahm einen guten Auftritt als Kapitän bescheinigte. «Er ist ein Dauerbrenner, der vorne weg geht.» Aber nicht nur diese beiden sollen das Team leiten. «In einer Mannschaft müssen sich Führungsspieler heraus kristallisieren, das braucht man einfach», forderte der ehemalige Leverkusener Coach, der noch auf die Verstärkung der Innenverteidigung durch Jerome Boateng (Manchester City) hofft.

    Vertragen
    Nach einer kurzen Meinungsverschiedenheit nimmt Ribéry (r) Timoschtschuk in den Arm.
    Foto: DPA

    Zwar kennt Fußball-Fachmann die Münchner Profis bestens, aber in den Tagen im Trentino werden die Weichen für die Einsätze in den ersten Pflichtspiele gestellt. «Ich werde mich nicht zurücklehnen und sagen, er weiß schon, was ich kann», betonte Gomez, für den die neuerliche Torjägerkrone «überhaupt» kein Ziel ist. Und auch nicht eine bestimmte Trefferzahl. «Ich werde mir nie eine Marke setzen.»

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