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    Nach 25 Jahren: Der TuS Dichtelbach ist zurück auf der Fußball-Bühne

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    Hier wird 2012 Fußball gespielt - und zwar auf einem Rasen: Der TuS Dichtelbach hat nicht nur eine Mannschaft ins Leben gerufen, sondern auch seiner Sportstätte neues Leben eingehaucht. Bis der Rasen fertig ist, weicht Dichtelbach auf die Sportplätze in Erbach und in Ellern aus.
    Hier wird 2012 Fußball gespielt - und zwar auf einem Rasen: Der TuS Dichtelbach hat nicht nur eine Mannschaft ins Leben gerufen, sondern auch seiner Sportstätte neues Leben eingehaucht. Bis der Rasen fertig ist, weicht Dichtelbach auf die Sportplätze in Erbach und in Ellern aus.
    Foto: privat

    1986 war Dichtelbach zuletzt eigenständig, danach kickte der TuS noch fünf Jahre in einer SG mit Erbach und Ellern. 1991 war endgültig Schluss. Seitdem bildete Dichtelbach in einer JSG mit Rheinböllen und Mörschbach nur noch Jugendspieler aus, die später zu den Nachbarvereinen abwanderten. Im Herbst 2009 reifte die Idee, den Fußball beim TuS wiederzubeleben. Classen: "Ich habe unsere Spielerliste durchgeschaut und bemerkt, dass im Sommer 2011 neun A-Junioren rauskommen." Bei der Generalversammlung gaben die Mitglieder Classens Arbeitsgruppe "Wir wollen Fußball spielen" den Auftrag, den Fußball im 700-Seelen-Dorf wieder aufleben zu lassen. Die Frage, ob in einer Spielgemeinschaft oder alleine, beantworteten die Nachbarvereine TuS Rheinböllen und TuS Ellern schnell. "Keiner wollte mit uns, deswegen mussten wir es alleine versuchen", erzählt Classen.

    Unterstützung bekam der TuS von Kreissachbearbeiter Rudi Kappes, der früher selbst für Dichtelbach kickte. "Der TuS hat mich zu den Besprechungen eingeladen, um meinen Rat zu hören", sagt Kappes. "Ich haben ihnen klar gesagt: Ich bin froh über jede Mannschaft, die neu dazukommt, aber es muss ein mittelfristiges Konzept dahinterstecken. Das heißt mindestens ein 20-Mann-Kader."

    Die Zahl hat Dichtelbach mittlerweile erreicht. Neben den neun ehemaligen A-Junioren kommen Spieler zurück, die in der Jugend auf Dichtelbach "liefen" und dann in die Nachbarvereine Rheinböllen, Ellern oder Viertäler abwanderten. Neben zwei Neuzugängen vom TuS Rheinböllen setzt sich der Rest des Kaders aus Akteuren zusammen, die nur sporadisch in der Jugend gekickt haben und jetzt wieder anfangen.

    Trainer wird übrigens Uwe Schäfer. Der 45-jährige Dichtelbacher hat jahrelang für den TuS Rheinböllen gespielt. Unterstützt wird Schäfer vom ehemaligen Vorsitzenden Karl-Heinz Grundke. Gespielt wird in der Hinrunde auf den Rasenplätzen in Ellern und in Erbach. Der Sportplatz in Dichtelbach wird momentan restauriert und neu eingesät. Erst 2012 kann der TuS auf seinem eigenen Rasen seine Heimspiele ausgetragen. In der Vorbereitung trainiert der Klub in Mörschbach. "Wir sind unseren Nachbarvereinen zu Dank verpflichtet, dass sie uns so aushelfen", sagt Classen, der als Saisonziel für das "Projekt" in der Kreisliga C Rhein folgendes ausgibt: "Wir wollen nicht zu viel auf die Mütze bekommen, mit Glück reicht es vielleicht für einen Platz im Tabellenmittelfeld. Aber ich denke, wir haben Potenzial."

    Von unserem Redakteur

    Michael Bongard

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