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    StuttgartMit Aktien die Gesamtrendite steigern

    Die Aktienkurse steigen wieder. Obwohl die Schuldenkrise noch lange nicht ausgestanden ist und die Zinsen weiter niedrig sind, greifen Anleger vermehrt zu Aktien. In Zeiten niedriger Zinsen kann das eine gute Idee sein.

    Euromünzen vor einer Kurve, die den Aktienkurs symbolisiert
    Jahrelang verschmähten die Deutschen Aktien: Mitten in der Euroschuldenkrise tasten sie sich wieder an die Wertpapiere heran.
    Foto: Andrea Warnecke - DPA

    Die Entwicklung ist beeindruckend: Im Januar 2012 notierte der deutsche Aktienindex Dax bei etwa 6100 Punkten. Nur knapp zehn Monate später steht das Börsenbarometer bei rund 7300 Punkten. Und das trotz niedriger Zinsen, schleppender Konjunktur und hohen Staatsschulden. Ein möglicher Grund für diese Entwicklung: Anleger greifen vermehrt zu Aktien, um die sinkenden Anleiherenditen auszugleichen. Denn bei manchen Papieren bekommen Aktionäre eine ansehnliche Dividende.

    Dennoch ist der Markt nach wie vor nervös. Ablesen lässt sich das am Kursverlauf des Dax: So stieg das Börsenbarometer in den ersten drei Monaten des Jahres auf über 7100 Punkte. Bis Anfang Juni fiel es aber wieder auf unter 6000 Punkte. Erst seitdem hat sich das Kursniveau wieder erholt. Für Anleger kann eine solche Berg- und Talfahrt aufreibend sein. Schließlich können sie jeden Tag in ihrem Online-Depot sehen, wie ihr Geld dahinschmilzt - oder sich vermehrt.

    Dennoch: «Aktien sind eigentlich zu jedem Zeitpunkt richtig», sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. «Solange man die nötigen Nerven hat.» Prof. Martin Weber von der Universität Mannheim gibt dem Verbraucherschützer recht. Denn wer sein Geld in Aktien steckt, investiere in Sachwerte. Schließlich beteilige sich ein Aktionär an einem Unternehmen.

    Allerdings sollten Anleger nicht blind zu irgendwelchen Papieren greifen. So sollte niemand sein Geld in ein Unternehmen investieren, dessen Geschäftsmodell er nicht versteht. Denn dann kann er auch nicht einschätzen, wie die Zukunftsaussichten sind. Das ist aber entscheidend für die Kursentwicklung. Wer zu Titeln greift, die verlässlich Dividenden ausschütten, sichert sich eine zusätzliche Rendite.

    Anleger sollten außerdem nicht auf kurzfristige Gewinne setzen, denn Aktien werfen vor allem auf lange Sicht Renditen ab. Mindestens zehn Jahre sollten Anleger schon dabei bleiben. «Behalten Sie eine ruhige Hand und handeln Sie nicht zu hektisch», empfiehlt Prof. Weber. Wer sich zu sehr von der aktuellen Nachrichtenlage beeinflussen lässt, mache möglicherweise Fehler.

    Was für die Geldanlage generell gilt, ist bei Aktien besonders wichtig: Anleger sollten ihr Geld streuen. Acht bis zehn Aktien sollte ein Anleger im Depot haben, empfiehlt das Deutsche Aktieninstitut. Dabei sollte das Geld am besten über verschiedene Branchen und auch Länder verteilt werden. So können Kursgewinne des einen Papiers die Kursverluste des anderen ausgleichen.

    Verbraucherschützer Nauhauser rät eher zu Aktienfonds. «Denn diese sind für Anleger weniger aufwendig», erklärt der Finanzexperte. Am besten geeignet ist aus seiner Sicht ein breit streuender Indexfonds. «Denn hier sind die Kosten nicht so hoch.»

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