40.000
  • Startseite
  • » Mensch-Computer-Systeme: Nutzerfreundliche Technik
  • Mensch-Computer-Systeme: Nutzerfreundliche Technik

    Würzburg (dpa/tmn). Ein Fahrscheinautomat kann einen manchmal wahnsinnig machen. Eigentlich dürfte es nicht so schwer sein, daran ein Ticket zu ziehen. Wer das aber einmal in einer fremden Stadt oder im Ausland probiert hat, kennt das Problem.

    Bis man das passende Ticket gefunden hat, ist der Zug oder die U-Bahn weg. Denn selbsterklärend sind solche Automaten selten. Wie sich das ändern lässt, das lernen Studenten im Fach «Mensch-Computer-Systeme».

    «Es geht darum, Technik so zu gestalten, dass Nutzer damit gut zurechtkommen. Das ist häufig leider nicht der Fall», erklärt Rainer Scheuchenpflug von der Uni Würzburg, die das Fach anbietet. Dabei gehe es nicht nur um Automaten - auch bei Navis oder DVD-Rekordern hapert es nicht selten an der Benutzerfreundlichkeit. Das liege daran, dass bislang zu wenige Fachkräfte an der Schnittstelle zwischen Technik und Mensch arbeiten. Mancher Entwickler habe zwar das technische Know-how, aber nicht den Nutzer im Blick. «Das soll jetzt hier verheiratet werden.»

    Das Studium ist daher interdisziplinär aufgebaut: «50 Prozent Psychologie und 50 Prozent Informatik», fasst Scheuchenpflug die Inhalte zusammen. Studenten müssen zum einen lernen, Bedienoberflächen übersichtlich zu gestalten. Aber auch, wie die Technik dahinter funktioniert. Und sie nehmen durch, wie sich Anwenderfreundlichkeit eigentlich messen lässt.

    Absolventen können später zum Beispiel als Entwickler von Software und technischen Geräten arbeiten. Oder sie beraten Hersteller zur Anwendertauglichkeit von neuen Produkten. Andere prüfen Konzepte von E-Learning-Angeboten. Ein ähnliches Studienangebot wie in Würzburg gibt es zum Beispiel in Berlin unter dem Titel «Human Factors». Zum kommenden Wintersemester geplant sind außerdem die Master «Usability Engineering» in Kleve und «Human Engineering» in Krefeld.

    Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik

    Onliner vom Dienst

    Redakteur 

    Jochen Magnus 

    Mail | 0261/892-330 

    Abo: 0261/9836 2000 

    Anzeigen: 0261/9836 2003

    epaper-startseite
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    UMFRAGE
    Thema
    Sollen CDU und CSU bei der nächsten Bundestagswahl gemeinsam antreten?

    Die Schwesterparteien CDU und CSU bilden eine Fraktion im Deutschen Bundestag. Nun spaltet vor allem die Forderung Horst Seehofers nach einer festen Obergrenze von 200 000 neuen Flüchtlingen pro Jahr die Parteien. Was meinen Sie? Sollten CDU und CSU bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 gemeinsam antreten oder sollten sie getrennte Wege gehen?

    Das Wetter in der Region
    Dienstag

    -6°C - 0°C
    Mittwoch

    -8°C - 0°C
    Donnerstag

    -7°C - -1°C
    Freitag

    -5°C - 0°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    Rhein-Zeitung bei Facebook
    Rhein-Zeitung bei Twitter
    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!