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    Bhubaneswar«Lehrstunde» für die deutschen Hockey-Herren

    Die deutschen Hockey-Herren sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die Champions Trophy in Bhubaneswar gestartet. Nach dem 1:0-Erfolg gegen Gastgeber Indien am Samstag bekam das Team des Olympiasiegers am Sonntag beim 1:4 gegen die Niederlande seine Grenzen aufgezeigt.

    Niederlage
    Die Deutschen liefen den Niederländern, wie hier Niek van der Schoot (M.), meist hinterher.
    Foto: Harish Tyagi - DPA

    Beide deutschen Treffer gingen auf das Konto von Florian Fuchs. «Gegen Indien haben wir sehr gut gespielt, gegen Holland können wir natürlich überhaupt nicht zufrieden sein», meinte der Hamburger als einer von nur vier London-Olympiasiegern im Trophy-Kader. «Das war eine Lehrstunde für unser junges Team.»

    Dem stimmt auch Bundestrainer Markus Weise zu: «Das war eine andere Hausnummer. Wir waren nicht in der Lage, alle vier Viertel auf dem gleichen Level zu spielen und das hat dann schon wehgetan.» Dennoch ist Weise mit der bisherigen Entwicklung seiner jungen Truppe sehr zufrieden. Vor der im kommenden Jahr in Argentinien anstehenden Olympia-Qualifikation hat der Wahl-Hamburger gleich sieben Junioren-Weltmeister von 2013 ins Team berufen. «Die Mischung ist gut, die Mannschaft arbeitet gut mit. Das hier ist ein Arbeitsturnier. Es geht darum uns zu verbessern und das werden wir.»

    Seine «Köpfe» auf dem Spielfeld im mit 7000 Zuschauern stets ausverkauften Kalinga-Stadion sind Moritz Fürste und Tobias Hauke. Der vorherige und der aktuelle Welthockeyspieler wechseln sich von Spiel zu Spiel mit der Kapitänsrolle ab. Ungewohnt ist der Einsatz von Mittelfeldmann Fürste als Libero. «Wir sind hinten ein bisschen unterbesetzt. Wir brauchen hier Erfahrung, um das zu lenken und die Ansagen machen zu lassen», erklärt Weise. Mehr als die Hälfte aller Länderspiele des deutschen Teams in Bhubaneswar entfällt auf das Goldmedaillenquartett um Fürste, Hauke, Fuchs und Christopher Wesley.

    «Ich bin mit 23 Jahren hier ältester Stürmer. Früher war ich immer der Jüngere, der unbekümmert aufspielen konnte und nun bin ich die Person, die mehr Verantwortung übernehmen muss», gesteht Fuchs und fügt hinzu: «Dass wir uns hier weiterentwickeln, ist das Wichtigste.» Gegner im letzten Gruppenspiel am Dienstag ist der WM-Dritte Argentinien, ehe am Donnerstag das Viertelfinale ansteht.

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