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  • Kundin stürzt: Supermarkt nicht verantwortlich

    Berlin/Bamberg (dpa/tmn) - Wer im Supermarkt über einen Rollcontainer stürzt ist selbst Schuld. Wenn der Wagen gut sichtbar war und der Gestürzte ausweichen hätte können, könne er nicht den Betreiber des Supermarkts verantwortlich machen.

    Darauf weist der Deutsche Anwaltverein in Berlin hin. Er verweist dabei auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Bamberg (Aktenzeichen: 6 U 44/09). Die Klägerin war mit dem Fuß an der querstehenden Rolle eines Rollgitterwagens hängen geblieben und gestürzt. Dabei hatte sie sich den Oberschenkelhals gebrochen. Sie forderte Schadenersatz vom Betreiber des Supermarkts.

    Das Gericht wies ihre Klage ab. Der Gang sei ausreichend breit gewesen, die Klägerin hätte dem Container leicht ausweichen können. Außerdem sei die Gefahr für jedermann erkennbar gewesen. Von Betreibern von Einkaufsmärkten könne nicht verlangt werden, ihre Kunden vor allen möglichen Gefahrenquellen zu schützen. Ursache des Sturzes sei allein die Unaufmerksamkeit der Klägerin gewesen.

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