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  • Kritik: Zwischen "1001 Nacht" und Piratenabenteuer

    Hamburg. In den märchenhaften Erzählungen aus "1001 Nacht" tauchte der Seefahrer Sindbad zum ersten Mal aus dem Sagenschatz der Weltgeschichte auf. Seitdem sind die Abenteuer des waghalsigen Kerls oft variiert und verfilmt worden - ob von Kultregisseur Ray Harryhausen mit Monstern in legendärer Stop-Motion-Technik, oder als verniedlichte Zeichentrickepisoden, die ewig im Kinderkanal laufen.

    Die Dreamworks-Studios fügen den Sindbad-Streifen jetzt den aufwendigen und für alle Generationen spannenden Animationsfilm "Sinbad - Der Herr der sieben Meere" hinzu.

    Der junge Draufgänger Sinbad macht, was er will

    Der neue "Sinbad" (in englischer Schreibweise ohne "d" in der Mitte) bezaubert mit einem Stil zwischen orientalischer Üppigkeit und wilder Piraten-Action. Im Hause Dreamworks weiß man mittlerweile, wie ernst zu nehmende Konkurrenz für den Disney-Konzern auszusehen hat. Doch im Gegensatz zu Dreamworks-Hits wie der skurrilen Außenseiterfabel "Shrek" oder dem Pferdefilm "Spirit - Der wilde Mustang" fehlt "Sinbad" der Mut zum Hintersinn und kreativen Risiko. Dafür sind die üppigen 3-D-Animationen ein leichter und rasanter Spaß für die ganze Familie (Freigabe ab 6 Jahren).

    "Sinbad ist einer dieser epischen Helden, die uns seit unserer Jugend begleiten", meint der Produzent Jeffrey Katzenberg. Der junge Draufgänger ist ein gefürchteter Pirat, der macht, was er will und keine Regel respektiert. Doch als er das "Buch des Friedens" erbeuten will, trifft Sinbad auf seinen alten Freund Proteus. Der soll das Buch beschützen und bald König von Syrakus werden.

    Auf den Abenteurer warten Monster und Desaster

    Der Angriff eines furchtbaren Riesenkraken lenkt Proteus und Sinbad von ihrem Streit um das Buch ab. Und sehr bald haben die beiden eine neue gemeinsame Gegnerin: Eris, die Göttin des Chaos stiehlt das "Buch des Friedens" und lenkt den Verdacht auf Sinbad. Doch Proteus vertraut dem Tunichtgut. Er setzt vor Gericht sein Leben gegen Sinbads Freiheit, damit der "Herr der sieben Meere" das Buch zurückholen kann. Aber damit der Pirat mit seiner Mannschaft nicht einfach auf die Fidschi-Inseln abhaut, schleicht sich Proteus' Verlobte Marina mit aufs Schiff. Und hinter dem Eisfelsen des Vogel Roc und den Klippen der Sirenen wartet schon die Göttin Eris mit Monstern und Desastern.

    Geschichte einer Freundschaft, die hart auf die Probe gestellt wird

    Die deutschen Kinostars Benno Fürmann und Jasmin Tabatabai geben Sinbad und Marina ihre Stimmen, sie necken sich, streiten und kämpfen - und merken nach dem Abenteuer, dass sie füreinander bestimmt sind. Proteus lässt Marina gehen, nachdem Sinbad das "Buch des Friedens" zurückgebracht und ihn gerettet hat. Und so erzählt der Film auch die schöne Geschichte einer Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird.

    Karin Zintz, dpa

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