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  • Kritik: Zeichentrickfilm von Richard Rich kommt in die deutschen Kinos

    Frankfurt/M (AP) Sogar im Märchen währt ein Happy-End nicht lange. Als Prinzessin Odette und Prinz Derek, die im Film "Die Schwanenprinzessin" ein Paar geworden sind, ihren ersten Hochzeitstag vor sich haben, ist vor lauter Alltagsroutine von der ganz großen Leidenschaft nicht mehr viel zu spüren. In dieser Situation bahnt sich ein neues Abenteuer an: Ein böser Magier versucht, die Macht im Königreich an sich zu reißen. Der neue Zeichentrickfilm "Die Schwanenprinzessin und das Geheimnis des Schlosses" kommt am nächsten Donnerstag in die deutschen Kinos.

    Der böse Zauberer Clavius lebt in einem geheimen Felsen, den ein Abgrund vom beschaulichen Königreich trennt. Mit Hilfe des großen haarigen Gesells Knuckles will er an die Zauberkugel kommen, die tief im Inneren des Schlosses am Schwanensee versteckt ist. Mit den magischen Kräften kann er dann Dereks Reich regieren, denkt er. Knuckles soll Prinz Derek in eine tödliche Falle locken. Doch das schlägt fehl. Der wütende Clavius kidnappt daraufhin, als Clown verkleidet, Dereks Mutter, Königin Uberta, und steckt sie in eine Gefängniszelle.

    Während sich Derek zur Rettungsaktion aufmacht, überschlagen sich die Ereignisse. Nicht nur er, auch die Prinzessin gerät in große Gefahr und läßt sich in letzter Not in einen Schwan verwandeln. Ihre drei Freunde, die Schildkröte Flitzer, der Frosch Jean-Bob und der Papageientaucher Puffin, legen sich mächtig ins Zeug, um den bösen Zauberer zu besiegen - unterstützt von der Hexe Bridget, die als Zofe in Odettes Diensten steht. Am Ende ist das Böse, wie es sich für ein Märchen gehört, besiegt, und die Liebe feiert noch einmal ein großes Happy-End.

    Regisseur Richard Rich, der früher für die Walt-Disney-Studios arbeitete, hat auch das neue Abenteuer der "Schwanenprinzessin" im klassischen Stil verfilmt. Er erzählt die Phantasiegeschichte routiniert im Wechsel von spannenden und romantischen Szenen, aufgelockert mit pfiffig-witzigen Dialogen und peppigen Songs.

    Die Figuren sind liebevoll charakterisiert. Der Frosch Jean-Bob, der sich nach wie vor für einen verzauberten Prinzen hält, bringt mit seinen kapriziösen Einfällen alle zum Lachen. Komisch ist auch Königin Uberta mit ihrem pausenlosen Geplapper und ihrem hochnäsigen Gehabe, mit dem sie den bösen Zauberer fast in den Wahnsinn treibt. Prinz und Prinzessin bleiben im Vergleich zu ihr etwas farblos; sie sind ganz traditionell ein schönes Paar, sie blond und lieb, er dunkel und mutig.

    Von AP-Korrespondentin Inge Treichel

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