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  • Kritik: Wenn aus Kindern Meerestiere werden

    Unter Wasser tanzen und auf einem Seepferd reiten

    Der hat gegen das drohende Abschmelzen der Pole und die Verknappung des Lebensraums für Menschen vorgesorgt: Ein Zaubertrank soll Menschen in Meerestiere verwandeln und ihnen ein Dasein im Ozean ermöglichen. Es dauert nicht lang, und die drei Kinder finden sich versehentlich als Fisch, Seestern und Qualle unter Wasser wieder. Der schöne und spannende Zeichentrickfilm "Hilfe! Ich bin ein Fisch" kommt am 12. April in die Kinos.

    Wenn die Kinder nicht innerhalb von 48 Stunden das Gegenmittel des Professors einnehmen, werden sie für immer Meerestiere bleiben. Doch die Flasche mit dem rettenden Flüssigkeit fiel während des Sturms auf den Meeresgrund. Dort nehmen ein Hai und sein Lotsenfisch Joe ein Schlückchen, und sie beginnen zu sprechen. Der clevere Joe nimmt die Flasche an sich und benutzt ihre Wirkung in kleinen Dosen, um sich eine ergebene Schar von sprechenden Untertanen heranzuziehen. Er wird der Herrscher eines Terror-Regimes unter Wasser.

    Fly, Chuck und Stella geraten in die Gefangenschaft des Fisch-Diktators. Er will, dass sie ihm noch mehr von dem Zaubertrank besorgen. Doch die drei haben ja selber keine Ahnung, wo sie das rettende Mittel herkriegen sollen. Der wendige, unerschrockene Fly und der brave, sehr kluge Chuck schaffen es schließlich, die Feinde auszutricksen und sich in letzter Sekunde gemeinsam mit Stella in Menschen zurückzuverwandeln. Aus den anfangs verfeindeten Jungen werden dabei Freunde.

    Der bislang teuerste europäische Zeichentrickfilm ist eine Koproduktion des vom Produzenten Eberhard Junkersdorf gegründeten Zeichentrick-Studio Munich Animation mit dänischen und irischen Studios. Zu den handgezeichneten Figuren und anderen 2-D-Animationen kam moderne 3-D-Computergrafik hinzu. Regie führten die beiden Dänen Michael Hegner und Stefan Fjeldmark. Der mit netten Liedern garnierte Film erhielt im vorigen Jahr den "Children's Jury Award" des Chicago International Children's Film Festival.

    Es ist ein wahrer Augenschmaus, wie Stella als Seestern mit ihrem Freund, dem Seepferdchen Sascha, unter Wasser auf Luftblasen hochtanzt. Oder wie bunte Fischschwärme vorbeiziehen. Diese und viele andere sehr schön gemachte Animationen dürften den Träumen von Kindern, sich einmal als Fisch im Meer austoben zu können, sehr entgegenkommen. Spannend sind die Kämpfe auf Leben und Tod gegen die Fischtyrannen, und wie sich der anfangs gehemmte, dicke Chuck in einen mutigen Jungen verwandelt. Der pädagogische Anspruch hält sich jedoch in Grenzen, und die Charaktere können sich kindgerecht austoben.

    Bianka Piringer , AP

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