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  • Kritik: Vom MTV-Clip auf die Leinwand

    Hamburg (dpa). Die junge Cher sieht einfach bezaubernd aus. Sie hat lange blonde Haare, große blaue Augen und einen Schmollmund, den sie in jeden Winkel ihres Gesichtes verziehen kann. Schöne Haut hat sie natürlich auch. Cher ist ein Schnuckelchen, eine "Betty" wie es in "Clueless", dem neuen High School Film von Amy Heckerling heißt, mit dem die Schauspielerin Alicia Silverstone endgültig zur neuen Teenager-Queen gekürt werden soll.

    Silverstone spielt Cher, die High-School-Prinzessin, nach der sich alle Jungen verzehren und die alle Mädchen beneiden. In Chers Leben gibt es nichts Spannenderes als "Makeovers". Dann entwirft Cher ein komplettes Styling wie sie es zum Beispiel für Tai (Brittany Murphy) macht, die neu in ihre Klasse kommt und nicht weiß, daß man um zu breite Hüften seinen Pullover schlingt. Die nicht mal ein Handy besitzt und sich auf der Stelle mit nicht angesagten Jungs befaßt.

    Chers Vater (Dan Hedaya) ist ein berühmter Anwalt. Und sie hat einen Stiefbruder (Paul Rudd) in dem sich ausgerechnet Tai irgendwann verliebt. Damit gerät Chers heile Welt aus den Fugen. Nach und nach läuft Tai der selbstverliebten Cher den Rang als High-School-Prinzessin ab. Cher entdeckt ihre erste große Liebe und lernt die Wahrheit über sich. Wie in so vielen Teenager Filmen steht am Ende die Weisheit, daß nicht die Klamotten und Äußerlichkeiten, sondern nur die inneren Werte zählen.

    Die Rolle der Beverly High-School-Prinzessin Cher war eine echte Herausforderung für die 18jährige Silverstone, die sich selbst als ganz normales Mädchen empfindet. Bereits mit acht Jahren arbeitete Alicia Silverstone als Kindermodell. Ihren Durchbruch verdankt sie ihren Auftritten in drei Videos der Rockgruppe "Aerosmith". MTV kürte die Schauspielerin kurz darauf für ihren ersten Spielfilm "Das Biest" zur besten Newcomerin.

    Als glamouröses Edel-Girl Cher hat sich die Silverstone zwar nicht wohl gefühlt, trotzdem spielt sie ihren Part überzeugend. Mit viel Humor und guten Kenntnissen über die momentan angesagten Trends hat Heckerling die Wandlung der schönen Schülerin in Szene gesetzt. In Amerika war sie seitdem beinahe auf jedem Titelbild der Szene-Magazine zu sehen. Man wird sehen, ob ihre Karriere länger dauert, als die ihrer Vorgängerin Molly Ringwald, an die sich kaum noch jemand erinnert.

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