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  • Kritik: Viel Action, wenig Inhalt

    Die Kriterien, nach denen der amerikanische Schauspieler Keanu Reeves seine Rollen auswählt, bleiben ein Rätsel. Trotz einiger großer Erfolge wie «Speed», «Im Auftrag des Teufels» und dem mehrteiligen Science-Fiction-Thriller «Matrix» griff Reeves mit Filmen wie «Johnny Mnemonic» und «The Watcher» auch öfter mal daneben.

    Was den 40-Jährigen zu seiner Rolle als Exorzist in dem neuen Okkultismus-Schocker «Constantine» von Francis Lawrence bewogen hat, bleibt ebenfalls schleierhaft. Zwar ist der zweistündige Film voller Action - jedoch ohne großen Inhalt.

    Der Streifen erzählt die Geschichte des Okkultisten John Constantine, der ständig gegen skelettartige Dämonen mit halb offenem Schädel kämpft. Der Film basiert auf der amerikanischen Comic-Serie «Hellblazer», hat mit ihr jedoch nur entfernt Ähnlichkeit. Während Constantine in der Comic-Version Knastbekanntschaften macht, sich Ausschweifungen hingibt und betrügt, kämpft Constantine gegen Dämonen, um die Welt vor dem Bösen zu retten.

    Gleichzeitig hofft er auf seine eigene Erlösung und das Paradies. Denn die Fähigkeit, Engel und Dämonen zu erkennen, die sich als Menschen tarnen, trieb ihn als Jugendlicher in den Selbstmord, eine Sünde, für die Constantine eigentlich in der Hölle hätte schmoren müssen. Doch er wurde gegen seinen Willen wiederbelebt und bekommt nun eine zweite Chance.

    «Constantine» ist der erste Langfilm von Francis Lawrence. Der Regisseur machte bisher eher mit seinen Videos für Britney Spears und Jennifer Lopez von sich reden. Mit seinem Debutfilm wollte Lawrence die Kinosäle in eine «visuelle Horrorfalle» verwandeln. Doch gehören zu einem spannenden Horrorfilm nicht nur außergewöhnliche Bilder, sondern auch eine packende Geschichte.

    «Mir hat die Rolle Spaß gemacht. Sie ist voller Action. Außerdem gefällt mir der kämpferische und zynische Charakter Constantines», erklärte Reeves. Eigenschaften, die dem Schauspieler durchaus liegen, was er auch diesmal wieder beweisen hat. Seine Rolle erinnert an die in «Matrix», in der er die Menschheit aus der Versklavung der Maschinen befreite. Doch wie einige Kritiker bereits im Vorfeld befürchtet hatten, handelt es sich bei «Constantine» eher um einen etwas «billigen "Matrix"-Abklatsch».

    dpa

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