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  • Kritik: US-Sommerhit "Men in Black":

    München (dpa) - In den USA war die Science-fiction-Komödie "Men in Black" dieses Jahr der absolute Sommerhit. Die spritzige Alien-Jagd spielte in wenigen Wochen rund 240 Millionen Dollar ein und schlug damit alle Hollywood-Rekorde. Jetzt nimmt das Agentenduo Tommy Lee Jones und Will Smith seinen skurrilen Kampf gegen schleimige Ungeheuer aus einer anderen Welt auch in Deutschland auf: Am 11. September startet der neue Film von "Schnappt Shorty"- Regisseur Barry Sonnenfeld bundesweit in den Kinos.

    Auf der Erde wimmelt es nur so von Außerirdischen, die meisten leben, als Menschen getarnt, in New York. Aber der staatliche Geheimdienst hält die Sache unter Verschluß. Wer etwas von den ungebetenen Gästen erfährt, kriegt sofort per "Hirnstrahler" die Erinnerung weggepustet. Als sich Alien-Bösewicht Edgar (Vincent D'Onofrio) an die Zerstörung der Welt macht, sind die beiden Superagenten gefragt. Bis zum vollig abgedrehten Showdown gibt es ein Feuerwerk aus Slapstick, Komik und Klamauk..

    Die phantastischen Alien-Figuren des mehrfachen "Oscar"- Preisträgers Rick Baker und die Computertricks aus der Hollywood-Effekteschmiede Industrial Light Magic sorgen dabei für eine spektakuläre Optik. Noch mehr aber überzeugt der trockene Humor, mit dem Sonnenfeld ("Addams Family") seine Helden auf die Jagd schickt. "Ich mag es nicht, wenn die Schauspieler krampfhaft versuchen müssen, witzig zu sein", sagt der Regisseur in einem dpa- Gespräch, "die Komik muß sich aus der Situation ergeben."

    Garant dafür ist vor allem Will Smith, der sich nach seinem Durchbruch als tapferer Army-Pilot in "Independance Day" erneut als pfiffiger Alienschreck hervortut. Mit dem Filmsong hat der schwarze Nachwuchsstar, im Zweitberuf Rapper, schon vorab die deutschen Charts erobert. Als Partner des wortkargen Topagenten Tommy Lee Jones ("Auf der Flucht") schafft Smith eine umwerfende Mischung aus coolem Cop und Kodderschnauze.

    "Ich mag keine glatten Typen", verriet er bei einem München- Besuch, "meinen Helden soll man anmerken, daß sie sich manchmal am liebsten unter dem Tisch verkriechen und laut schreien würden." Einmal muß sich der Jung-Agent bei einer Verfolgungsjagd mit einem Sprung von der Brücke retten und landet dabei zielgenau im oberen Stockwerk eines Touristen-Busses. "In New York regnet es Schwarze", erklärt er den verdutzten Fahrgästen.

    Für Sonnenfeld, dessen Film auf eine rabenschwarze, in den USA als Geheimtip gehandelte Comic-Serie zurückgeht, haben die Außerirdischen eine ganz besondere Bedeutung: "Mir gefiel die Idee, einen Film zu drehen, der realistisch ist und zugleich voller Aliens - und damit zu zeigen, daß wir keine Ahnung davon haben, was in dieser Welt wirklich vorgeht."

    Von Nada Weigelt, dpa

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