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  • Kritik: TV-Serie in vierfacher Länge fürs Kino

    Für Erwachsene eher langweilig

    Der Kinofilm ist unbedenklicher Stoff für Familienvideotheken, aber bei der vierfachen Länge zeichnerisch und erzählerisch nicht ambitionierter als die TV-Serie. Die pädagogisch ebenso wertvoll gemeinte wie unoriginelle Aussage lautet: Lasst Kindern ihre Kindheit, anstatt aus ihnen karrierebewusste kleine Erwachsene zu machen.

    T.J. und seine Freunde von der Grundschule in der Dritten Straße müssen den finsteren Ex- Schulleiter Benedict daran hindern, die Sommerferien abzuschaffen. Zudem hat T.J. niemanden zum Spielen, weil alle seine Freunde die freien Wochen in Sommerlagern für Baseballtalente oder Nachwuchsforscher verbringen.

    Während sich die Botschaft an die Eltern richtet und der Soundtrack mit "Born to be wild" und "Dancing in the street" eher an den Großeltern orientiert ist, dürfte die konventionelle aber mitunter lustige Geschichte Kindern im Grundschulalter durchaus Spaß machen. Die Kinder müssen hier in die Schule einbrechen, anstatt ihr so schnell wie möglich zu entfliehen, und mit wild bemalten Kindergartenkindern als Geheimwaffe bieten sie den Freizeit-Feinden Paroli. Das ist durchschnittlich unterhaltsam, wenn auch ein vermutlich sehr flüchtiges Kinoerlebnis.

    Im Gegensatz zu den "Simpsons", deren zweiminütige Pilotfolgen Germain konzipierte, ist "Disney's Große Pause" für Erwachsene und Jugendliche eher langweilig. Mit Hilfe der "Große Pause"-Fernsehcrew konnte der Film nach Verleihangaben innerhalb von eineinhalb Jahren fertiggestellt werden, einer für einen Animationsfilm relativ kurzen Zeit. Eine besonders große Erfolgsgeschichte kann die "Große Pause" bisher nicht vorweisen. In den USA spielte die Produktion 35,9 Millionen Dollar (etwa 82,79 Mio. Mark) ein, das ist nur die Hälfte dessen, was der Disney-Film "Ein Königreich für ein Lama" erzielte.

    Nina Lepsius, dpa

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