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  • Kritik: Turbulenter Animationsspaß im schmelzenden Eis

    Vier Jahre ist es her, dass sich ein seltsames Team aus einem Faultier, einem Mammut und einem Säbelzahntiger im computeranimierten Kino-Hit «Ice Age» zum großen Vergnügen des Publikums durch die Eiszeit kämpfte.

    Jetzt kehren Sid, Manny und Diego auf die Leinwand zurück und sehen ihre Welt buchstäblich dahinschmelzen: Die Eiszeit geht zu Ende und alle Tiere sind auf der Flucht vor den gewaltigen Wassermassen. Die Lacher kommen aber bei allem Ernst der Lage nicht zu kurz: Die Zuschauer dürfen sich auf ein Wiedersehen mit dem glücklosen Urzeit-Eichhörnchen Scrat freuen, das auf der Jagd nach einer Eichel aus einer Katastrophe in die andere tappst - und auf Otto als Stimme des Faultiers Sid.

    Auch neue Figuren sind dazugekommen. Mammut Manny, der immer noch seiner verlorenen Familie nachtrauert und sich für den letzten seiner ausgestorbenen Art hält, trifft doch noch auf eine attraktive haarige Mammutkuh. Der einzige Haken: Sie hält sich selbst für ein Opossum und ist lieber mit ihren zwei kleinen hyperaktiven «Brüdern» unterwegs. Neben vielen anderen Gags zählen die Szenen, in denen sich das riesige Mammut bei Anflug eines Raubvogels tot stellt oder zum Schlafen auf einem Ast baumelt, zu den komischen Highlights. Ebenso wie die neuen Abenteuer von Scrat, der als Publikumsliebling nun noch mehr Zeit hat, sich im Kampf um seine Eichel auf ausgefallenste Weise wehzutun.

    Die Macher von «Ice Age 2», die neben dem ersten Eiszeit-Spektakel auch die bunte mechanische Welt von «Robots» erschufen, profitierten von der rasanten Entwicklung der Animations-Software in den vergangenen Jahren. Fell, Eis, Wasser, Augen, Mimik, Bewegungen - alles ist noch realistischer geworden. Härter ist nun allerdings auch die Action. Mit dem Eis tauen zwei gruselige Urzeit-Reptilien auf, die dem Tier-Trek mit dem voranströmenden Wasser auf Schritt und Tritt folgen und den günstigen Augenblick für einen blutrünstigen Angriff abwarten.

    Andrej Sokolow, dpa

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