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  • Kritik: "The Power of Love"

    Der deutsche Verleihtitel täuscht: Was sich anhört wie ein klebrig-süßliches Liebeslied, entpuppt sich als eine herzerfrischende, temporeiche Tragikomödie um die Irrungen und (Ver-)Wirrungen der Liebe. Als Grace (nach einigen Flops wieder Top: Julia Roberts) erfährt, daß ihr Mann Eddi (sympathischer Schwerenöter: Dennis Quaid) sich mit außerehelichen Seitensprüngen einen Namen gemacht hat, bricht für sie eine heile Welt zusammen. Doch anstatt in Selbstmitleid zu verfallen, nimmt sie ihre Ehekrise zum Anlaß, um ihr Leben neu zu ordnen.

    Regisseur Lasse Hallström läuft beinahe traumwandlerisch auf einem schmalen Grat zwischen tränenfeuchtem Rührstück und tiefgründigem Familiendrama. Daß er diese Kunst beherrscht, hat er schon mit seinem kleinen Meisterwerk "Gilbert Grape - irgendwo in Iowa" bewiesen. Und auch diesmal gelingt ihm dieser Balanceakt bravourös: Hallström verliert trotz des komplexen Beziehungsgeflechts seine Charaktere nie aus den Augen. Seine Figuren, allen voran Julia Roberts, gewinnen so an Profil; zum anderen bleibt viel Zeit für große Gefühle. boe

    Copyright: DIE WELT, 9.11.1995

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