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  • Kritik: Spannende Reise durchs Universum

    Fasziniert verschlingt ein kleiner Junge einen Abenteuerroman über grimmige Freibeuter, die auf Fregatten das Weltall durchqueren und mit Feuergefechten gefährliche Raubzüge starten. Und selbst als Jugendlicher ist er noch fest davon überzeugt, dass der sagenumwobene Schatz des legendären Piratenkapitäns irgendwo im Universum versteckt sein muss.

    Als eines Tages unmittelbar vor seiner Haustür ein Raumschiff landet, gelangt er in den Besitz einer mysteriösen Metallkugel, die ihm den Weg zu dem Schatzplaneten weist. In Disneys neuem Animations-Abenteuer "Der Schatzplanet" entführen die amerikanischen Regisseure und Produzenten John Musker und Ron Clements die Zuschauer auf eine spannende Reise durch ein fantastisches Universum.

    Inspiration vom Klassiker "Die Schatzinsel"

    Die Inspiration zu dieser rasanten Weltraum-Expedition lieferte den Filmemachern Robert Louis Stevensons Roman "Die Schatzinsel", der vor rund 120 Jahren erstmals in Buchform erschien und ein Dutzend Mal für die Leinwand adaptiert worden ist.

    Zukunft aus der Perspektive des 18. Jahrhunderts

    Bei der Neuinterpretation dieses Klassikers sah sich das Disney-Team dem Geist und der Tradition dieser kraftvollen Geschichte verpflichtet, für deren Umsetzung sie neue Ideen entwickelten. Den Schauplatz der Geschichte verlegten sie in ein fantastisches Universum, das sie mit Science- Fiction-Elementen anreicherten, um die Zukunft aus der Perspektive des 18. Jahrhunderts zu beleuchten.

    Handgezeichnete Figuren am 3-D-Set aus dem Computer

    Während die meisten Figuren im Film handgezeichnet sind, entstanden die dreidimensionalen Sets virtuell im Computer. Durch diese Technik erhielten die Filmemacher die völlige Freiheit, Kameraeinstellungen zu wählen, die zum Beispiel das sensationelle Gefühl eines Fallschirmsprunges vermitteln.

    Ebenfalls komplett im Rechner kreiert wurden die Hintergründe, denen die Zeichner ein Aussehen verliehen, als seien sie in Öl gemalt. Ein weiteres Team aus Künstlern und Digital-Experten zeichnete für die vielfältigen visuellen Effekte wie Feuer, Explosionen oder kosmische Stürme verantwortlich. Die gesamte Produktion dauerte viereinhalb Jahre.

    Figuren in der Tradition von Arielle, Aladdin und Tarzan

    Zu den größten Herausforderungen gehörte es dabei, die traditionelle Animation mit den dreidimensionalen Objekten zu kombinieren. Diese kniffelige Aufgabe musste der leitende Animator Glen Keane, der für Disney schon Zeichentrickfiguren wie Arielle, Aladdin oder Tarzan zum Leben erweckte, auch bei der Entwicklung des Piraten im "Schatzplaneten" lösen. Dabei wurden die handgezeichneten Bewegungsabläufe des Piraten, der sich als getarnter Schiffskoch an der Schatzsuche beteiligt, in den Rechner eingescannt und virtuell durch einen multifunktionalen metallenen Greifarm ergänzt.

    Familiengerechte Kinounterhaltung mit faszinierenden Bildern

    Mit Disneys jüngster Zeichentrickfilm-Produktion liefern Musker und Clements familiengerechte Kinounterhaltung, die vor allem durch faszinierenden Bilder besticht. Während die konventionell erzählte Abenteuergeschichte insbesondere die jüngeren Zuschauer begeistern wird, dürften die atemberaubenden Kamerafahrten durch die virtuellen Fantasiewelten auch Erwachsene zum Staunen bringen. Science-Fiction- Fans können sich zudem über Anspielungen auf diese spezielle Genre freuen.

    Birgit Heidsiek, dpa

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