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  • Kritik: Sönke Wortmanns Bestsellerverfilmung, ein

    Hamburg (dpa). Als "Superweib" hat Hera Linds Gatte seine Frau einmal bezeichnet, und schwupps machte die umtriebige Autorin einen Roman daraus. Sie scheint alles, was ihr passiert, in Buchform zu pressen und thront mit ihren frohsinnig-biederen Storys schon lange auf den Spitzenplätzen der Bestseller-Listen. Im Roman "Das Superweib" wird die überforderte Hausfrau Franziska Herr über Nacht zur gefeierten Autorin Franka Zis, deren Bestseller prompt verfilmt wird. Jetzt wurde die Buchstory Wirklichkeit: Komödienspezialist Sönke Wortmann ("Der bewegte Mann") machte aus Linds "Superweib" einen Film. Am 7. März startet der Beziehungsulk in den deutschen Kinos.

    Ein Staraufgebot hat Wortmann für "Das Superweib" zusammengetrommelt: Thomas Heinze ("Allein unter Frauen") spielt Franziskas fiesen Ehemann Will Groß, der zähneknirschend das Aufblühen seiner vorher so unscheinbaren Frau beobachtet, ihr Buch verfilmt und nach der Scheidung sein blaues Wunder erlebt. Joachim Krol hilft als Anwalt Enno Winkel der naiven Heldign in juristischen, praktischen und Liebesdingen; Krols Filmpartner aus "Der bewegte Mann", der Komödienbeau Til Schweiger, ist in einer Nebenrolle als Schauspieler zu sehen.

    Krönung des Ganzen: Die schöne Veronica Ferres aus "Schtonk" als Superweib Franziska selbst. Daneben treten andere Größen der Filmszene wie Liselotte Pulver als Mutter Winkel und Heiner Lauterbach als Franziskas Ex-Deutschlehrer auf den Plan. Selbst Moderatorin Arabella Kiesbauer ließ sich nicht lumpen und glänzte mit einem Gastauftritt.

    Trotz dieser Besetzungsliste, gelingt es Sönke Wortmann nicht, aus der dürftigen Vorlage eine gute Komödie zu machen. Mit dümmlichen Witzen, statischen Figuren und Klischees bis zum Abwinken kommt "Das Superweib" eher lahm daher. Autorin Hera Lind, die von sich sagt, sie mache "U-Musik auf der Schreibmaschine", fühlt sich bei dem Ganzen jedoch "großartig".

    "Man sieht in den Spiegel", sagt die ehemalige Sängerin über den Film. "Ich persönlich gucke in den Spiegel, wenn Veronica als Franziska den fertigen Film sieht", erläutert Lind im dpa-Gespräch. Am Drehbuch hat sie mitgearbeitet, sonst aber Wortmann weitgehend freie Hand gelassen. "Ich bin Mutter und weiß, da man ein Kind auch mal laufen lassen muß." Sie glaubt, daß der Film ein Hit wird.

    Von Stefanie Schütte, dpa

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