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  • Kritik: Skurriler US-Trickfilm der neuen Generation

    Das haarige Monster "Sulley" und sein grüner, einäugiger Kollege "Mike" sind das Spitzenteam der "Monster AG". Der Energie-Konzern kann aus Kinderschreien Strom gewinnen und versorgt damit die Stadt Monstropolis.

    Zum Fürchten sieht es aus, wenn das türkise Monster mit lila Tupfen sein riesiges Maul aufreißt und jede Nacht kleine Kindern in ihren Betten zum Schreien bringt. Doch selbst den kleinen Zuschauern wird schnell klar, dass Sulley und Mike nur ihren Job machen und in Wirklichkeit ganz nette Kerle sind.

    Der Zeichentrickfilm "Die Monster AG" stammt aus dem US-Trickstudio Pixar, das bereits die computeranimierten Produktionen "Das Große Krabbeln" und "Toy Story" produzierte. In den USA spielte der im November gestartete Blockbuster mehr als 247 Millionen Dollar ein.

    "Das geht doch allen Kindern in der ganzen Welt so, dass man sich im Dunkeln fürchtet."

    "Als Kind hatte ich totale Angst vor den Monstern, die sich im Wandschrank versteckten und Nachts rauskamen", sagte Regisseur Pete Docter über die Grundidee. "Das geht doch allen Kindern in der ganzen Welt so, dass man sich im Dunkeln fürchtet."

    Fünf Jahre lang arbeiteten die Zeichentrickfilmer an den Figuren - von der ersten Skizze bis zu den digital simulierten flauschigen Haaren in Sulleys Pelz. "Für diesen Film hatten wir die fünfzigfache Computer-Kapazität verglichen mit "Toy-Story" vor sechs Jahren", erklärt Technik-Chef Thomas Porter. "Damals hätten wir Sulley nicht mit drei Millionen Haaren und Buh mit einem verknitterten, beweglichen T-Shirt ausstatten können."

    Menschenkinder gelten als "giftig" und dürfen nicht mit den Ungeheuern in Kontakt kommen

    Buh ist eines der vielen Opfer der "Monster AG"-Mitarbeiter, die während der Nachtschicht durch Wandschranktüren in die Kinderzimmer eindringen und mit einem Strommessgerät die wertvolle Schrei-Energie einfangen - ein gefährlicher Job, denn Menschenkinder gelten als "giftig" und dürfen nicht mit den Ungeheuern in Kontakt kommen. Kein Wunder, dass Mike und Sulley panische Angst haben, als sie versehentlich das kleine Mädchen Buh in ihre Monsterwelt einschleppen. Ihr krakenförmiger Boss und der halbflüssige Kollege Randall, ihr größter Konkurrent, dürfen die Kleine ja nicht finden. Es beginnt ein Katz- und Mausspiel mit brillant animierten Verfolgungsjagden durch eine knallbunte fantasievolle Monsterwelt.

    "Ich bin total aufgeregt, weil es erstmals eine Oscar-Kategorie für Zeichentrickfilme gibt."

    Hollywoodstars liehen den Ungeheuern ihre Stimme. Billy Crystal spricht den kleinen runden Mike (Deutsche Stimme: Ilja Richter) und John Goodman seinen gemütlichen Weggefährten Sulley (Reinhard Brock). Pixars Vize-Präsident John Lasseter hat den Film an seinen eigenen fünf Söhnen getestet und für "kindertauglich" befunden. Natürlich gibt es ein Happy End: Mike und Sulley entdecken eine viel bessere Energiequelle als die Schreie verängstigter Kinder.

    Große Hoffnungen hegt Lasseter für den 24. März in Los Angeles: "Ich bin total aufgeregt, weil es erstmals eine Oscar-Kategorie für Zeichentrickfilme gibt." Hollywoodexperten sagen ein Kopf-an-Kopf- Rennen zwischen Mike und Sulley und dem Oger-Monster Shrek und seinem Esel Donkey ("Shrek - Der tollkühne Held") voraus.

    Barbara Munker, dpa

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