40.000
  • Startseite
  • » Kritik: Sinn und Sinnlichkeit
  • Kritik: Sinn und Sinnlichkeit

    Fannys Bruder Edward Ferrars (Hugh Grant) verliebt sich - trotz heimlicher Verlobung - in Elinor (Emma Thompson). Flugs schickt Fanny (Harriet Walter) ihren Bruder nach London - eine bessere Partie zu suchen. Marianne (Kate Winslet) wird gleich von zwei Verehrern begehrt: dem ehrenwerten Colonel Brandon (Alan Rickmann) und Willoughby (Greg Wise), Mister Leichtfuß persönlich, dem sie ihr Herz schenkt. Er will ihr seine Liebe gestehen - doch unverrichteter Dinge flieht Willoughby urplötzlich nach London.

    Ein halbes Jahr später begegnen sich alle auf einem großen Ballfest in London - und ab da überschlagen sich die Ereignisse: Willoughby ist längst verlobt, wird reich einheiraten und schneidet Marianne. Edward verfolgt anscheinend Heiratspläne mit Lucy (Imogen Stubbs), Colonel Brandon erzählt Elinor die Wahrheit über Willoughby, Marianne liegt im Todeswahn, Lucy verläßt Edward für seinen Bruder Robert (Richard Lumsden)... Die Tragödie endet schmerzlich-herzlich.

    England Ende des 18. Jahrhunderts: Nach dem Tod von Mr. Dashwood (Tom Wilkinson) erben sein leiblicher Sohn (James Fleet) und dessen Frau Fanny (Harriet Walter) den Familienbesitz. Seine Witwe (Gemma Jones) wird vertrieben und zieht mit ihren drei Töchtern Elinor (Emma Thompson), Marianne (Kate Winslet) und Margret (Emili Francois) auf ein nahegelegenes Cottage. 500 Pfund jährlich erhalten sie aus dem Erbe zum Überleben.

    Obwohl gesellschaftlich weit ab vom Schuß, werden die Mädchen von Freunden entfernter Verwandter und Sommergästen heftig umworben.

    Nach Jane Austens Romanvorlage "Verstand und Gefühl" schrieb Emma Thompson das Drehbuch.

    Die Dialoge sind gespickt mit feinsinniger Ironie und werden mit spitzer Zunge geführt. Regisseur Ang Lee (Das Hochzeitsbankett) und Produzent Sydney Pollack inszenierten den Film entsprechend dem Titel: sinnlich und schlicht das Wesentliche betonend. Die gesellschaftlichen Spannungen dieser Zeit werden mit Ironie und Esprit durchleuchtet und auf den Punkt gebracht.

    Herrliche Kostüme, berauschende Landschaftsbilder, köstliche Dialoge und erstklassige Schauspieler entführen, fesseln und berühren ganze zweieinhalb Stunden lang. Eine "comédie humaine" zum Mitlachen und Mitweinen.

    Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik

    Onliner vom Dienst

    Redakteur

    Jochen Magnus

    Mail | 0261/892-330

    Abo: 0261/9836 2000

    Anzeigen: 0261/9836 2003

    epaper-startseite
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Das Wetter in der Region
    Dienstag

    -3°C - 1°C
    Mittwoch

    1°C - 4°C
    Donnerstag

    4°C - 7°C
    Freitag

    4°C - 8°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    Anzeige
    UMFRAGE
    Thema
    Rock am Ring geht zurück

    Das Rockfestival findet 2017 nicht mehr in Mendig, sondern wieder am Nürburgring statt. Was sagen Sie zu diesen Neuigkeiten?

    Rhein-Zeitung bei Facebook
    Rhein-Zeitung bei Twitter
    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!