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  • Kritik: Rumble in the Bronx - Jackie Chan schlägt sich durch

    Hamburg (dpa) - Jackie Chan könnte problemlos für Kautschuk werben. Der "Leinwand-Elastiker" aus China verblüfft duch Akrobatik und halsbrecherische Stunts.

    Längst gibt es eine Kultgemeinde, darunter Regisseur Quentin Tarantino, für die schrillen Streifen mit diesem fleischgewordenen Paulchen Panther. Nackenschläge, denen sonst nur Comicfiguren standhalten, steckt Jackie Chan locker weg. Mit seinem neuen, von Regisseur Stanley Tong in Szene gesetzten Film "Rumble in the Bronx" hat der 42jährige, der an asiatischen Kinokassen als Abräumer gilt, wohl auch in Hollywood den großen Durchbruch geschafft. Sofort landete der Action-Film auf dem ersten Platz der US-Kinocharts.

    Die Rolle des wackeren Keung aus Hongkong, der sich sprichwörtlich in New Yorks Bronx durchschlägt, scheint dem in Hongkong aufgewachsenen Chan auf den Leib geschrieben. Von Kung Fu und Massenschlägereien über explodierende Glasflaschen, barfuß Wasserskifahren oder einer Fahrt im Luftkissenboot durch die Straßen New Yorks ist alles drin. Gefährlichster Stunt war ein Sprung aus vollem Lauf von einem Dach auf einen winzigen neun Meter entfernten und 13 Meter niedrigeren Balkon.

    Der Polizist Keung muß sich mit einer Motorradgang herumschlagen, die den Supermarkt seines Onkels überfällt. Er gerät in einen Mafiakrieg, hilft nebenbei einem Jungen im Rollstuhl und verliebt sich prompt in dessen ebenso schöne wie wilde Schwester.

    Klar, daß am Ende das Gute siegt. Wer Action liebt, kommt in rund 90 Minuten voll auf seine Kosten. Für alle anderen gibt's ein bißchen Romantik und schrille Komik aus dem Underdog-Milieu. Allerdings muß man sich einen gewissen Kindskopf bewahrt haben - sonst wird das Hochlaufen von Wänden, Springen von Häusern und Zertrümmern von Supermärkten schnell langweilig.

    Den kindlichen Blick scheint sich jedoch auch der Hauptdarsteller bewahrt zu haben. Wer könnte sonst voll Stolz die Erfolgsliste seiner Knochenbrüche präsentieren: Für "Rumble in the Bronx" gab es Schnitte und Narben an der Wange von geworfenen Flaschen, eine ausgerenkte Schulter und einen gebrochenen Fuß.

    Von Stefanie Schütte, dpa

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