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  • Kritik: Raumschiff Enterprise zischt zurück in unsere Zukunft

    Köln (dpa) - Der Crew des legendären Raumschiffs "Enterprise" blieb 1996 wenig Zeit für gemütliche Flüge durch unendliche Weiten. Im 30. Jahr nach dem TV-Start der Kultserie standen allein in Deutschland zahlreiche Jubiläumsfeiern, Filmnächte und Fantreffen auf dem Programm. In der Kölner Josef-Haubrich-Kunsthalle sahen seit Ende Oktober schon mehr als 50 000 Fans der 1966 von Gene Roddenberry Science-Fiction-Serie die nachgebaute Kommandobrücke der Enterprise sowie andere "Kult"-Gegenstände.

    Am 19. Dezember erwartet die stetig wachsende Zahl der "Star Trek"-Fans noch ein besonderer Leckerbissen, wenngleich ein schwer verdaulicher. Der mit viel Werberummel angekündigte achte Kinofilm "Star Trek - Der erste Kontakt" schickt die Zuschauer nicht nur durch die sprichwörtlichen "unendlichen Weiten", zusätzlich steht auch noch eine Zeitreise auf dem Programm, die das Verständnis der ansonsten packenden Handlung zum Teil etwas erschwert.

    Beschleunigt durch seinen berühmten "Warp-Drive" zischt die zweite Generation der "Enterprise"-Besatzung unter der Führung von Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) durchs All. Als sie von einem Angriff außerirdischer Fieslinge auf eine Raumstation erfährt, will sie gleich zu Hilfe eilen. Ihre Jagd auf die unappetitlich aussehenden Borgs führt sie durch eine "Zeitspalte" zurück in unsere nähere Zukunft, vom 24. Jahrhundert zurück in das Erdenjahr 2063. Dort gelingt es der Crew, diese Spezies zwischen Mensch und Computer daran zu hindern, den Lauf der Geschichte aufzuhalten.

    Die etwas mühsam konstruierte Story des Films wird durch die spannenden Verfolgungsjagden und technischen Tricks der Produktion mehr als wettgemacht. Wer verschrobene Aliens und beeindruckende Raumschiffe mag, kommt voll auf seine Kosten. "Star Trek - Der erste Kontakt" ist der erste Kinofilm der Serie ohne ein Mitglied der Ur-TV-Besetzung, mit der Gene Roddenberry 1966 im amerikanischen Fernsehen startete.

    Von Anne-Beatrice Clasmann, dpa

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