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  • Kritik: "Rainbow - die phantastische Reise auf dem Regenbogen" - Bob Hoskins' Regiedebüt

    Hamburg (dpa) - Kinder, die lärmen, Unsinn machen und die Katze ärgern? Nicht in Hudson Harbour, New Jersey. Mike, Tissy und Pete sind kleine Genies, berechnen am Computer komplizierte Geo-Daten, testen chemische Reaktionen und motzen ihre Fahrräder zu Bikes auf, die fast so schnell sind wie das Licht. Aber warum das alles? "Lebe deinen Traum", hat der schräge Zauberer Onkel Frank zu Mike gesagt. Eines Tages sieht der Zehnjährige, wie bei den Bahngleisen, da, wo Mama das Spielen verboten hat, ein Regenbogen "landet".

    Wo ein Ende ist, muß auch ein Angang sein - das Land des Regenbogens. Genau da wollen die drei Kinder und Mikes älterer Bruder Steven hin. Mit etwas Physik und viel Fantasy wird für die Bande der Traum wahr, die Tour durch die Spektralfarben gelingt. So beginnt "Rainbow - die phantastische Reise auf dem Regenbogen", das Regiedebüt des englischen Schauspielers Bob Hoskins ("Mona Lisa"), der selbst den Onkel Frank spielt.

    Im Land des Regenbogens gibt es kilometerweite Maisfelder und Mädchen, die auf Bäumen sitzen. Den aufregenden Ritt durch das Meer der Farben glaubt ihnen natürlich niemand, doch als der Kinderhaufen wieder daheim ist, geht es erst richtig los. Am Regenbogen ist nämlich etwas kaputt gegangen. Weil Steven ein paar strahlende Funken von der bunten Superreise mitgenommen hat, die in seiner Hand prompt zu Goldmünzen werden, weicht die Farbe aus der Welt, die Menschen flippen aus, werden krank oder laufen Amok.

    Die kleinen Genies rechnen, der Countdown beginnt - in wenigen Stunden, so finden sie heraus, wird die Erde keinen Sauerstoff mehr haben, und bis dahin muß das Gold zurück in den Regenbogen! Nur, daß Steven die Goldmünzen schon längst wieder ausgegeben hat. Die Mischung aus Fantasy und Wissenschaft stimmt.

    Abenteuer mit - wenn auch etwas altklugen - Kindern, die allein Sachen hinkriegen müssen, von denen kein Erwachsener etwas weiß, hatten schon immer etwas Faszinierendes. Dennoch ist Hoskins keiner von jenen Jugendfilmen gelungen, die auch Erwachsene verzaubern. Dafür spielt sich das Phantastische zu wenig im Kopf ab, zu sehr in effektvollen Bildern mit Special-Effects.

    Von Alexander Hosch, dpa

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