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  • Kritik: Petersen schwärmt vom "Director's Cut" - Digitaler Ton

    Frankfurt/M (AP) Die 210 Minuten lange Version von "Das Boot" ist für Regisseur Wolfgang Petersen die Idealfassung des bereits 16 Jahre alten Films. "Der Director's Cut war immer mein Traum. Ich bin sehr stolz darauf", sagte der 56jährige, der inzwischen erfolgreich in Hollywood arbeitet. Die Geschichte des deutschen U-Boots und seiner Besatzung im Zweiten Weltkrieg läuft am Donnerstag erneut in den Kinos an.

    Von der ersten Version aus dem Jahr 1981 unterscheide sich der Film beispielsweise durch eine digitale Überarbeitung des Tons: "Er haut einfach vom Stuhl", zeigte sich Petersen begeistert. "Die Tonqualität war damals schon progressiv, ist nun an den heutigen Standard angepaßt. Durch den neuen Schnitt erhält der Film ein anderes Gewicht: Es gibt mehr Hintergrundinformationen zu den Figuren, die Charaktere werden noch stärker."

    Das betonte auch Hauptdarsteller Jürgen Prochnow, für den "Das Boot" Startschuß seiner internationalen Karriere war. Er hat auch heute nichts an seiner Darstellung des "Alten" auszusetzen: "Ich würde die Rolle immer wieder so spielen."

    Der "Director's Cut" kostete laut Petersen zwei Millionen Dollar (umgerechnet rund 3,6 Millionen Mark). Für die Überarbeitung holte er Cutter Hannes Nikel nach Los Angeles. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lothar-Günther Buchheim haben nach Angaben der Bavaria-Film weltweit bereits 20 Millionen Menschen gesehen. Das 30-Millionen-Mark-Projekt war seinerzeit die teuerste deutsche Produktion.

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