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  • Kritik: Perfekter Mix für den Sommerfilm: "Dance with me"

    Salsa-Rhythmen, hübsche Menschen, wogende Hüften und heiße Liebe: Ein solcher Cocktail rührt an die Sehnsüchte urlaubshungriger Großstädter - der perfekte Mix für den typischen Sommerfilm.

    "Dance with me" ist so ein Streifen, doch die neue Arbeit der Regisseurin Randa Haines spielt nicht in der Karibik oder in Mexiko, sondern in einem angestaubten Tanzstudio in Texas. Da platzt in das Einerlei aus Tanzstunden und eifrigem Training für die Weltmeisterschaft Rafael, der uneheliche Sohn des Besitzers John (Kris Kristofferson). Rafael kommt aus Kuba, und die perfekten, aber seelenlosen Schritte der Tänzer sind nicht gerade das, was er unter Tanzen versteht.

    Der Neue verliebt sich schnell in die Tanzlehrerin Ruby. Er wirbt um sie und will ihr seine Art des Tanzens beibringen. Und schließlich kommt man sich wirbelnd und schwitzend zu Latino-Rhythmen näher. Doch Ruby will alles tun, um wieder an die Weltspitze im Profi-Geschäft zu gelangen...

    Die eher simple Geschichte ist jedoch gar nicht so wichtig, denn der Film lebt vom Tanz und der Musik. Diese - mal Salsa, mal Latino- Mainstream - appelliert in einfacher Weise an das immerwährende Verlangen nach Exotik, Liebe und Schweißperlen. Randa Haines sieht ihren Film in der Tradition klassischer amerikanischer Tanzfilme wie "Flashdance" und "Dirty Dancing", und liegt damit vielleicht nicht einmal falsch. Wie bei "Dirty Dancing" bleibt die wahre Welt vor der Tür. Was zählt, sind die Rhythmen und der Traum von Romantik und Leidenschaft.

    Dabei setzt Haines ganz auf die Schönheit der Menschen und die Perfektion der Bewegung. Die Schauspieler werden nicht gedoubelt, sondern wirbeln selbst übers Parkett. "Jeder von ihnen mußte Musik im Blut haben", sagt die Regisseurin. Die Akteure sehen deshalb nicht nur charmant aus, sondern können auch tanzen und singen. Ruby wird von Vanessa Williams gespielt, die auch mehrere Alben produziert hat und 1983 einmal Miß Amerika war.

    Der dunkeläugige Rafael-Darsteller Chayanne kommt aus Puerto Rico, hat bereits in diversen lateinamerikanischen Soup-Operas mitgewirkt und mehr als vier Millionen Alben mit spanischsprachiger Musik verkauft. Keine Kompromisse auch bei den Nebenrollen. Haines engagierte Tänzer der internationalen Profi-Szene, und eine der Choreographinnen ist mehrfache US-Meisterin für lateinamerikanischen Tanz.

    Christiane Hellwege, dpa

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