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  • Kritik: Mörderische Mama

    ür die kleine Maria ist es wie eine große Bescherung. Endlich kriegt sie alles, was sie sich immer gewünscht hat: Die Barbiepuppe, das Hundebaby und sogar einen riesigen Garten mit Pool. Daß sie neuerdings auch zwei Mütter hat, stört die Fünfjährige nicht weiter. Die Mütter schon - und den Zuschauer auch.

    Denn in dem Adoptionsdrama "Für immer und immer" kommt man nicht umhin, sich auf die Seite von Marias Pflegemutter Susanna (Johanna ter Steege) zu schlagen. Sie und ihr Mann, der Schlepperkapitän Tobias (Heinz Hoenig), haben Maria als Säugling zu sich genommen und noch zwei eigene Kinder bekommen. Alle drei haben es gleich gut in dem herrlich chaotischen Haushalt am Hamburger Hafenrand.

    Bis eines Tages Marias leibliche Mutter Melanie (Jeanette Arndt) auftaucht und ihr Kind mitnehmen will. Mütterliche Gefühle treiben sie dabei nicht: In einem Anfall hat die 21jährige Psychopathin jüngst ihr zweites Baby erstickt. Offizielle Todesursache: Plötzlicher Kindstod. Nur mit einem Ersatzkind glaubt sie ihren reichen Ehemann jetzt noch halten zu können. Maria läßt sich durch ihre Geschenke locken und siedelt probeweise in die Luxusvilla um - wo Melanie zur mörderischen Bestie wird...

    Hark Bohm ist auch bei seinem Hollywood-inspirierten Thriller-Debüt dem klaren Gut-Böse-Schema treu geblieben. Daß es trotzdem spannend ist, liegt neben der Klassebesetzung vor allem an der unentschiedenen Göre Maria - frech und witzig gespielt von Bohms Tochter Lili.

    Copyright: TV TODAY, 1996

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