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  • Kritik: Maximum Risk

    Hamburg (dpa) - "Never change a winning team", scheint sich der belgische Action-Export Jean-Claude Van Damme als Motto auf seine Fahnen geschrieben zu haben. Auch in seinem neuen Streifen "Maximum Risk" kickt und schießt er sich geradlinig und konventionell durch 100 Kinominuten und bedient seine Fangemeinde nach altbekanntem, doch meist erfolgreichem Konzept.

    Und wie bereits bei seinem Leinwand-Erfolg "Timecop" (1994) hat Van Damme erneut das Vergnügen, sich gleich in doppelter Ausführung spielen zu können. Sein neuer Streifen, der am Donnerstag (23.1.) in die deutschen Kinos kommt, legt dabei von der ersten bis zur letzten Szene ein atemberaubendes Tempo vor, doch bleiben - auch das ein alter Hut - Plot und Charakterzeichnungen ein weiteres Mal auf der Strecke. Genrefans werden dies sicherlich verzeihen.

    Der Titel von Van Dammes neuem Abenteuer verspricht nicht zuviel: Als französischer Polizist Alain Moreau nimmt er das tödliche Risiko auf sich, den rätselhaften Tod seines Zwillingsbruders aufzuklären. Von dessen Existenz hatte er nichts gewußt, bis er sich im Leichenschauhaus mit seinem unbekannten Verwandten konfrontiert sieht.

    Die Spur führt zunächst ins New Yorker Russenviertel Little Odessa, wo Moreau in die Haut seines ermordeten Bruders schlüpft. Er nimmt nicht nur dessen Position in der russischen Mafia ein, sondern kann sich auch der Zuneigung seiner Geliebten (schön, schlank und reichlich unspektakulär: Fotomodell Natasha Henstridge) sicher sein.

    Auf der Suche nach der Wahrheit und auf der Flucht vor korrupten FBI-Agenten und schmierigen Mafiosi hastet das Pärchen meist gemeinsam durch russische Dampfbäder, brennende Anwaltskanzleien und schließlich in einem furiosen Finale durch die engen Gassen der französischen Hafenstadt Nizza. Sogar Romantik hat auf dem Weg durch den Kugelhagel ihren Platz.

    "Maximum Risk" setzt zwar auf Altbewährtes, steht zugleich aber auch für ein Debüt: Mit dem Stunt-Streifen gibt der in Hongkong bereits populäre Ringo Lam seinen Einstand im harten Geschäft der Hollywood-Regisseure. Offenbar mit Erfolg - in den Vereinigten Staaten landete sein spannungsgeladener US-Erstling in den Charts auf Platz 1.

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