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  • Kritik: Magisches Fantasy-Abenteuer

    Mutig bahnt sich ein junger Mann den Weg durch einen tödlichen Irrgarten, der voll fataler Fallen steckt. Als er seine Hand ins Licht hält, rast von der Decke eine gigantische Stahlkonstruktion auf ihn herab. In letzter Sekunde kann er sich mit einem Sprung aus der Gefahr retten.

    Mit dem fantastischen Abenteuerfilm "Dungeons Dragons" bringt der kanadische Regisseur Courtney Solomon jetzt das gleichnamige Fantasy-Spiel auf die Kinoleinwand, das seit über 25 Jahren weltweit Millionen von Anhängern in seinen Bann zieht.

    "Das Spiel hat mich schon als Kind fasziniert", erinnert sich der Regisseur. "Ich liebte es, mich zusammen mit meinen Freunden in diese imaginäre Welt zu begeben, die aus unheimlichen Verliesen und bösen Drachen besteht." Als Zwanzigjähriger beschloss der Fan, diese spannende Abenteuerwelt auf Zelluloid zu bannen. "Zunächst wurde ich nur ausgelacht. Die Firma, die damals die Lizenz für das Spiel besaß, nahm mich natürlich nicht ernst. Doch ich blieb hartnäckig, bis die Chefs mich schließlich zu einem Gespräch einluden und mir eine Option auf die Filmrechte einräumten."

    Einen Investor für sein ambitioniertes Filmprojekt fand Solomon in Hongkong, wo er einen Milliardär für sein Vorhaben begeistern konnte. Realisiert wurde das mit Effekten aufgeladene Fantasy- Spektakel jedoch erst zehn Jahre später in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Hollywood-Produzenten Joel Silver, der für Kinoerfolge wie "Matrix" oder "Stirb langsam" verantwortlich zeichnet. Das Drehbuch zu "Dungeons Dragons" schrieben die amerikanischen Autoren Topper Lilien und Carroll Cartwright, die auch an der Produktion "Pearl Harbour" mitgearbeitet haben.

    Für die Rolle des fiesen Zauberers, der im Imperium Izmer die Macht an sich reißen will, engagierte das Team den britischen Oscar- Preisträger Jeremy Irons. Mit Hilfe seiner grausamen Handlanger versucht er, an ein mystisches Zepter zu gelangen, das ihm die Kontrolle über die Drachen im Kaiserreich verschafft. Diesen finsteren Plan durchkreuzt eine Zauberschülerin (Zoe McLellan), die von einem jungen Gelegenheitsdieb (Justin Whalin) schlagkräftige Unterstützung erhält.

    "Action-Szenen sind oft mit Schrammen und Kratzern verbunden", sagt Whalin lachend, "doch die Dreharbeiten zu dem neuen Film hätten mich beinahe meinen Kopf gekostet, weil ich die Fallgeschwindigkeit einer 400 Pfund schweren Axt erheblich unterschätzt habe." Aber auch die von über 500 Computern generierten Effekte stellten die Schauspieler vor ganz neue Herausforderungen. "Die elfminütige Show- Down-Szene drehten wir zwei Wochen lang auf einem Dach, auf dem wir nur von Blue Screens, Scheinwerfern und Windmaschinen umgeben waren und uns dabei tobende Drachen vorstellen mussten", erzählt Whalin.

    Während der Hollywood-Experte George Gibbs den Einsatz der mechanischen Spezialeffekte bei den Dreharbeiten in Prag überwachte, wurden sämtliche Drachen erst danach im Rechner kreiert. "Auch die Kamera-Totalen von der Stadt, den Gebäuden und Schlössern in dem Film stammen alle aus dem Computer", sagt Solomon. "Mein Ziel war, in dem Film eine magische Märchenwelt zu erschaffen, in die sich Kinder genauso gut wie ihre Eltern hineinversetzen können, auch wenn sie dieses Fantasy-Spiel gar nicht kennen."

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