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  • Kritik: "Lügen haben lange Beine"

    Hamburg (dpa) - Was tut eine Frau, die mit ihrem Aussehen bei Männern keine Chance zu haben glaubt? Sie gibt sich als eine andere aus. Um die romantischen Verwechslungen, die daraus entstehen, dreht sich Michael Lehmanns neue Liebeskomödie "Lügen haben lange Beine".

    Der amüsante Streifen, der am Donnerstag (29.8.) in die Kinos kommt, mit Uma Thurman und Janeane Garofalo als gegensätzliche Freundinnen erzählt mit leichter Hand die Geschichte einer Liebe auf den zweiten Blick. Nicht nur darin ähnelt der publikumsträchtige Film dem Sommerhit des Vorjahres "Während Du schliefst...".

    Noelle (Uma Thurman) ist ein wahrgewordener Männertraum: eine schlanke, schicke Blondine, glamouröses Model, jedoch nicht allzu klug. Ihre Wohnungsnachbarin Abby (Jaeane Garofalo) ist einen ganzen Kopf kleiner, rundlich und brünett, dazu gebildet und schlagfertig. Von Männern wird sie jedoch regelmäßig übersehen. Abby ist Tierärztin und moderiert eine sehr erfolgreiche Radiosendung. Als der Fotograf Brian (Ben Chaplin) sich in Stimme und Humor der Radiofrau verliebt und ein Date vorschlägt, beschreibt Abby sich als blond, schlank und groß. Zu dem Treffen muß sie dann allerdings Noelle vorschicken. Doch das erweist sich bald als Fehler, denn es sieht so aus, als wollten sich Noelle und Brian ineinander verlieben.

    Brian findet seinen Irrtum in Gestalt von Noelle rein äußerlich sehr anziehend, was die Wahrheitssuche nicht beschleunigt. "Liebt er mich oder mein Aussehen?" fragt sich Abby und tut nichts, um die Lüge aufzudecken. Bis Irrungen und Wirrungen des Trios schließlich ein Ende haben, servieren Regisseur Lehmann und Drehbuch-Debütantin Audrey Wells eine schlüssig und zwanglos gemachte Story, die zudem von fetziger Musik begleitet wird. Zum Soundtrack haben unter anderem Sting, Blues Traveler und Paul Weller Musik beigesteuert.

    Im Original heißt der Film wie Abbys Radio-Sendung "The Truth about Cats and Dogs" - Die Wahrheit über Katzen und Hunde. Abby löst dabei selbst die kniffligsten Probleme. Doch die Wahrheit über Männer und Frauen kann auch dieser Film nicht verraten - zum Glück.

    von Fatina Keilani, dpa

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