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  • Kritik: Letzte Tage im Todestrakt

    Sie galt lange vor der Zeremonie als Favoritin. Tatsächlich gewann Susan Sarandon für ihre Darstellung der Nonne Helen Prejean, die den Kindermörder Matthew Poncelet (Sean Penn) betreut, in diesem Jahr den Oscar.

    Der Killer hat die Geistliche um Beistand während seiner letzten Tage im Todestrakt des Staatsgefängnisses von New Orleans gebeten: Poncelet soll per Giftspritze hingerichtet werden. Während der Verbrecher auf die Vollstreckung des Urteils wartet, hat die fromme Frau sich vorgenommen, nur für ihn und seine Familie dazusein. Sie schenkt ihm bedingungslose Liebe, obwohl er diese mit nichts verdient hat. Und versucht seine Hinrichtung zu verhindern. Helens Zuwendung löst in Matthew starken emotionalen Widerhall aus: Das vermeintliche Monster wird zum Menschen.

    Susan Sarandon und Sean Penn gelingt es, die Beziehung der beiden völlig gegensätzlichen Personen nachvollziehbar zu machen. Dabei verschweigt der Film nicht die legitimen Rachegefühle der Verwandten der Opfer. Aber er zeigt auch, daß sie nicht durch einen staatlich sanktionierten Mord befriedigt werden können.

    Copyright: TV TODAY, 1996

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