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  • Kritik: Lars und seine Freunde entdecken Galápagos

    Was macht ein Eisbär am Äquator? In seinem zweiten Leinwand-Abenteuer «Die geheimnisvolle Insel» verlässt «Der kleine Eisbär» Lars mutig seine Heimat, den Nordpol. Gemeinsam mit seinen Freunden schliddert er von einer Rettungsaktion in die nächste und landet schließlich im Pazifik.

    In rund anderthalb Jahren ist unter der Regie von Thilo Graf Rothkirch ein Trickfilm entstanden, der nicht nur «Kino-Anfänger» begeistert. Realitätsnah animierte Kulissen und freche, von der Elite der deutschen Comedy gesprochene Dialoge ziehen die Zuschauer für rund 80 Minuten in ihren Bann.

    Das erste Kino-Abenteuer von Lars und seinen Freunden - nach den beliebten Buchvorlagen von Hans de Beer - wurde zum Kassenschlager. In den Top-Ten der besten deutschen Kinofilme belegte «Der kleine Eisbär» 2001 mit mehr als 2,5 Millionen Besuchern hinter «Der Schuh des Manitu» (von Michael «Bully» Herbig) Rang zwei. Musikalisch von Oscar-Preisträger Hans Zimmer (u.a. Disneys «König der Löwen») in Szene gesetzt, glänzt der Nachfolger mit einer kompakteren Geschichte, verbesserter Animation und viel Witz. Lars ist reifer geworden: «Er merkt, dass sein Handeln Konsequenzen hat», beschreibt Drehbuchautor und Co-Regisseur Piet de Rycker.

    Das Abenteuer beginnt mit dem von Heimweh geplagten Pinguin Caruso (gesprochen von Dirk Bach), der einer Horde selbst gebauter Schneepinguine ein Liedchen vorträllert. Als Caruso vor Erschöpfung in den Schlaf fällt, fasst ein Trio fieser Eisbären - allen voran Kalle (Atze Schröder) - einen gemeinen Plan: Sie schleppen Caruso zum Bahnhof und stecken ihn in einen Güterwaggon. Noch bevor der Zug in Richtung Süden abfährt, eilen Lars und sein Freund Robby der Robbe zur Hilfe. Doch Schlafmütze Caruso ist einfach nicht wach zu kriegen. Kalle ergreift die Chance und schließt die Freunde in dem Waggon ein.

    In einem Fischerhafen angekommen schleichen sich Lars, Robby und Caruso aus dem Zug. Auf einem Kutter finden sie einen gemütlichen Schlafplatz. Als die Fischer am nächsten Morgen die Netze auswerfen, landen die Abenteurer unfreiwillig im Meer. Von einander getrennt stranden sie auf einer Insel. Schnell freunden sie sich mit den Bewohnern von Galápagos an. Sie ahnen nicht, welch großes Abenteuer sie alle gemeinsam noch meistern müssen: Beim Tauchen entdeckt Lars einen Ur-Fisch, der in der Klemme sitzt und gerettet werden muss.

    Mit einem kleinen Team reiste de Rycker zunächst für elf Tage nach Galápagos und brachte über 900 Fotos und sechs Stunden Filmmaterial als Vorlage für die Zeichnungen mit nach Hause. So fanden viele der Exoten im Film einen Platz: Prachtfregattvogel Pepe (Ralf Schmitz) und Blaufußtölpel Booby (Mirco Nontschew) werden mit spanischem Akzent ihrem Ruf als «schräge Vögel» vollends gerecht. Das stachelige Echsen-Mädchen Iguanita (Anke Engelke) führt die Zuschauer mit zuckersüßer Stimme in seine typische Gangart, den «Iguanahop», ein.

    Und zum Schluss gibt es auch für den «coolen» Caruso ein Happy-End: Er findet in dem Zwergpinguin Maria («Schnappi»-Sängerin Joy) eine Freundin und Gesangspartnerin. «Wenn man positiv auf etwas zugeht, dann wird einem auch geholfen. Und dann löst man alle Probleme», erklärt Rothkirch die Botschaft des Films.

    dpa

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