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  • Kritik: Langstrumpfs Abenteuer als Zeichentrickfilm

    Hamburg (dpa) - "In Ägypten gehen die Menschen rückwärts und in Indien auf den Händen." Und im Kino wird jetzt wieder gelogen, daß sich die Leinwand biegt. Denn: Pippi Langstrumpf zieht wieder in die Villa Kunterbunt ein. Und das erstmals als Zeichentrickfigur. Natürlich dürfen auch das Äffchen Herr Nielsson und der Schimmel Kleiner Onkel nicht fehlen, wenn sich der beliebteste Rotschopf der Welt singend in seine Abenteuer stürzt. 75 Minuten lang stellt Astrid Lindgrens bekannteste Kinderfigur in der deutsch-schwedischen Ko- Produktion wieder ein kleines Dorf in Schweden auf den Kopf.

    Die Gechichte ist zwar nicht neu, aber dafür mit viel Liebe zum Detail erzählt. Nachdem Pippi ihren Vater Kapitän Langstrumpf auf hoher See verloren hat - "aber er kann ja nicht untergehen, weil er viel zu fett ist" - kehrt sie in die Villa Kunterbunt zurück. Schnell ist das Chaos perfekt. Die braven Nachbarskinder Thommy und Annika sind von Pippis Ideen begeistert und üben sich im Pfannkuchen werfen, Spunkfallen bauen und mit den Gaunern Donner-Karlsson und Bloom tanzen. Kurzum: Pippi macht wieder, was sie will. Und am liebsten lügt und singt sie.

    Bereits in den frühen 60er Jahren wurden Pippis Abenteuer auf Zelluloid gebannt. Das sommersprossige Gesicht von Inger Nilsson flimmerte bis heute in mehr als 30 Ländern von Fernsehschirmen und Kinoleinwänden. In der Zeichentrickversion sind Pippis Streiche jetzt noch wilder und lustiger. In 120.000 Zeichnungen entstand unter der Regie des Hamburger Trickexperten Michael Schaack, der schon "Das kleine Arschloch" und "Werner" auf der Leinwand zum Laufen brachte, das neue Langstrumpf-Werk.

    Pippis Schöpferin Astrid Lindgren hatte die gut drei Jahre dauernden Produktionsarbeiten beobachtet - stets darauf bedacht, daß sich keine Gewaltszenen in den Zeichentrickfilm einschleichen. Auch mit dem Aussehen ihrer Pippi ist die schwedische Kinderbuchautorin zufrieden: "Sie sieht für mich genauso aus, wie sie aussehen sollte." So trägt sie wieder ihre zerrissenen Strumpfhosen, das kurze, bunte Kleid und die viel zu großen Schuhe.

    Von Arnd Benninghoff, dpa

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