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  • Kritik: Jon Bon Jovi wird Filmstar

    Hamburg (dpa) - Als "Pin-up-boy des Pop" und "Iglesias des Rock'n'Roll" machte Jon Bon Bovi lange Jahre Schlagzeilen. Mittlerweile ist der Softrocker nicht mehr ausschließlich wegen seiner zartblauen Augen, kräftigen Muskeln und leichten Grübchen bekannt, sondern auch und vor allem wegen seiner eingängigen, mal harten und rockigen, dann wieder sanften und melodischen Songs. Nach Erfolgen in aller Welt und mehr als 53 Millionen verkauften Alben wagt sich das erfolgsverwöhnte Musikidol nun auf die Leinwand.

    Kein leichter Schritt, doch Bon Jovi meistert die erste Hürde der Filmkarriere souverän. Zwar wird er in dem jetzt anlaufenden Streifen "Moonlight und Valentino" in das bekannte Klischee des Adonis gesteckt, doch rettet der Leinwand-Neuling den Film durch sein natürliches Schauspiel vor dem Scheitern. Bon Jovi mimt einen Maler, der das Haus einer frisch verwitweten College-Dozentin (Elizabeth Perkins) auf Hochglanz bringen soll. Wie zu erwarten, verpaßt er nicht nur den Wänden einen neuen Anstrich, er bringt auch frische Farbe in das trostlose Leben der jungen Frau.

    Vervollständigt wird das Spiel von einem fast unschlagbaren Trio. Die neurotische Schwester (Gwynneth Paltrow), die von der Ehe frustrierte Freundin (Whoopi Goldberg) und die herrische und karrierebewußte Stiefmutter (Kathleen Turner) versuchen mit Kräutertee und Sprüchen über schwere Stunden hinwegzuhelfen. Doch auch diese Starbesetzung kann dem Streifen nicht recht aufhelfen.

    Brauchte der 34jährige Bon Jovi für "Moonlight und Valentino" nur sein seifiges Grienen aufzusetzen, so mußte für seinen gerade fertiggestellten zweiten Streifen seine Haarpracht leiden. "Für ,The Leading Man', einen Erotik-Thriller, mußte ich mir im Fitness-Studio Muskeln antrainieren, die Haare kurz schneiden und sogar die Brusthaare abrasieren", erzählt er. Seine musikalische Karriere soll allerdings nicht unter den ersten Leinwanderfahrungen leiden, versichert der Nachfahre sizilianischer Einwanderer. In diesen Wochen tourt er mit seiner Rockband wieder durch deutsche Großstädte und stellt das neue Album "These Days" vor.

    Von Christian Evers, dpa

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