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  • Kritik: Jennifer Lopez spielt gegen Frau Sampras

    McConaughey blass, Jennifer Lopez quirlig

    Mary Fiore hat sich also einen krisensicheren Job ausgesucht, denn die attraktive Mittdreißigerin organisiert Hochzeiten mit allem Drum und Dran. Mary kennt sich bestens aus in Sachen Liebe und Romantik. Allerdings nur, so weit das andere Menschen betrifft, denn selbst hat sie in diesen ja nicht ganz unwichtigen Dingen noch kein sonderliches Glück gehabt.

    Aber das scheint sich in erfreulichster Weise zu verändern, als Mary, Heldin der am 3. Mai anlaufenden US-Komödie "Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant", dem so sympathischen wie attraktiven Arzt Steve begegnet. Die Umstände des Zusammentreffens sind turbulent, umso harmonischer und romantischer fällt der erste gemeinsame Abend des Paares aus. Natürlich verliebt sich Mary in den Mediziner. Auch beruflich setzt sie zum Höhenflug an. Denn sie hat Aussichten, in der Agentur zur Partnerin ihrer resoluten Chefin aufzusteigen. Deshalb muss und soll die Organisation der Hochzeit der reichen Fran Donolly so perfekt wie nur möglich werden.

    Frans Auserwählter ist allerdings zu Marys Entsetzen ausgerechnet Steve - welch eine Enttäuschung! Auch für den Arzt ist das eine mehr als peinliche Situation. Seine künftige Frau hingegen bemerkt zwar seltsame Irritationen, aber ahnt nicht den Hintergrund. Mary ist Profi genug, um schließlich die Zähne zusammen zu beißen und trotz ihres Liebesleids an die Gestaltung des großen Tages von Steve und Fran zu gehen. Doch das Ereignis läuft anders als geplant, und die Frage ist natürlich: Werden sich Mary und Steve in letzter Minute doch noch kriegen?

    Der bislang als Choreograf erfolgreiche Adam Shankman legt mit "Wedding Planner" sein Kinodebüt vor. Er kann dabei mit Jennifer Lopez in der Rolle der ehrgeizigen Mary einen aktuellen Superstar aufbieten. Die Gegenspielerin der derzeit auf fast jedem Titelbild abgelichteten Lopez ist hier zu Lande weit weniger bekannt, trägt aber auch einen klingenden Namen: Bridgette Wilson-Sampras heißt die große kühle Blondine, die Ehefrau von Tennis-Ass Pete Sampras.

    Den viel begehrten Steve spielt Matthew McConaughey. Das ist ein adrett anzuschauender Darsteller, den Hollywood seit Jahren zum Star aufbauen will, allerdings ohne rechten Erfolg.

    Daran wird auch der neue Film mit McConaughey nichts ändern. Denn der Mann mit dem schwierigen Namen besitzt einfach zu wenig Ausstrahlung. Die dank Shankmans Erfahrung ausgezeichneten Tanzszenen des recht trivialen Streifens meistert er zwar und macht auch sonst nichts falsch. Aber neben der quirligen Lopez bleibt er doch blass. Dabei ist die aktuell auch als Sängerin so erfolgreiche New Yorkerin in Rollen als Karrierefrau stets nur bedingt überzeugend. Und wer glaubt schon, dass eine wie die rassige Latina meist Pech in der Liebe haben soll? "Wedding Planner" ist nette Unterhaltungsware für den absolut folgenfreien Konsum.

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