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  • Kritik: Jeff Daniels macht eine Begegnung mit der dritten Art

    Auf der Suche nach einem Familienfilm für einen verregneten Frühlings-Sonntagnachmittag und keine Lust auf schmalzige Zeichentrick-Schinken?

    Die Science-Fiction-Komödie "Mein Onkel vom Mars", ab dem 20. Mai in den deutschen Kinos zu sehen, bringt eine Menge ordentlicher Lacher mit, ein paar Stars und sogar einen Hauch Sex-Appeal, damit Mama und Papa sich nicht so langweilen. Und man lernt, warum man vorsichtig sein sollte, wenn am Strand herrenlose Spielzeugraumschiffe herumliegen.

    Tim O'Hara (Jeff Daniels) ist ein erfolgloser Fernsehreporter auf der Suche nach einer ganz großen Geschichte, damit endlich seine Karriere in Gang kommt und er die Tochter des Chefs (Elisabeth Hurley) besser angraben kann. Er merkt nicht, daß seine Kamerafrau Lizzie (Daryl Hannah) in ihn verliebt ist. Eines Abends - er wurde gerade gefeuert - fährt er in seinem klapprigen Auto die Strandstraße entlang, als ein Ufo im Sand landet. Am Strand findet er zwar große Spuren, aber kein Ufo, sondern nur ein Spielzeug-Raumschiff. Er nimmt es mit nach Hause.

    Dort findet er heraus, daß er nicht mehr alleine ist: Das Spielzeugschiff ist in Wahrheit ein geschrumpftes Raumschiff, seine Piloten sind ein Marsianer (Christopher Lloyd, der verrückte Professor aus "Zurück in die Zukunft") und ein lebender Raumanzug. O'Hara versteckt den Marsianer und stellt ihn dann als seinen verschrobenen "Onkel Martin" vor.

    Auf der Suche nach einem Ersatzteil für das notgelandete Raumschiff müssen sie alle möglichen Abenteuer bestehen: So etwa den großen Rausch von "Onkel Martin", der aber nicht von Schnaps, sondern von Eiskrem besoffen wird. Oder als "Onkel Martin" im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf verliert und nicht nur den. Daneben gibt es reichlich Verwicklungen in Sachen Liebe, bis der trottelige O'Hara erkennt, zu wem er wirklich gehört.

    Großartig ist die komödiantische Leistung von Lloyd, der mit seinem markanten Faltengesicht oft genug wirklich wie ein Außerirdischer wirkt. Dagegen bleibt Jeff Daniels hinter seinen Möglichkeiten zurück und erledigt die Rolle mit Routine. Einen tollen Einstand als verzogene Tochter hat Elisabeth Hurley, die bisher wenig Filmerfahrung hat. Die Idee für "Mein Onkel vom Mars" borgten sich die Produzenten bei der gleichnamigen Fernsehserie, die von 1963 bis 1966 in den USA lief.

    Claus-Peter Tiemann , AP

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