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  • Kritik: Horror-Schocker "Das Relikt" läßt das Blut in den Adern gefrieren

    Leipzig (AP) Abgetrennte Köpfe und Unterleiber, grauenhaft verstümmelte Leichen und jede Menge Blut - der neue Film von Peter Hyams, "Das Relikt - Museum der Angst", ist nichts für schwache Nerven. Gleich zu Beginn wird der Zuschauer mit Bildern des Grauens konfrontiert. Ein unbekannter Killer hat die Besatzung eines südamerikanischen Schiffes bestialisch zugerichtet und treibt kurze Zeit später im Chicagoer Museum für Naturgeschichte sein Unwesen. "Das Relikt" ist ein Muß für die Fans von Horror-Schockern. Zarter Besaiteten ist der Streifen, der am 1. Mai in die deutschen Kinos kommt, allerdings nicht zu empfehlen.

    Das Unheil beginnt mit einem furchteinflößenden Ritual: Der Anthropologe John Whitney wird im brasilianischen Urwald Zeuge einer Dämon-Beschwörung. Ein Medizinmann löst Pfanzenblätter in einem Sud auf. Der Wissenschaftler trinkt davon und begeht damit einen tödlichen Fehler. Er mutiert zum Schreckenswesen Kothoga - einer Mischung aus Insekt, Reptil und Mensch, die sich von Gehirnen ernährt. Die Besatzung eines Schiffes gehört zu den ersten Opfern der Kreatur. Durch unterirdische Gänge gelangt das Monster schließlich in das Chicagoer Museum, wo eine Serie bestialischer Morde beginnt.

    Polizei-Lieutenant Vincent D'Agosta - gespielt von Tom Sizemore - ist dem geheimnisvollen Killer auf der Spur. Gemeinsam mit der von Penelope Ann Miller dargestellten Evolutionsbiologin Margo Green nimmt er den Kampf gegen Kothoga auf. Zunächst wissen die beiden aber gar nicht, wer die schrecklichen Morde begangen hat. So wird zunächst ein Obdachloser verdächtigt, der sich in den Katakomben des Museums aufhielt, einen Museumswächter enthauptet und ihm das Gehirn herausgerissen zu haben - ein folgenschwerer Irrtum, denn der wahre Killer lauert in den dunklen Kellergängen und wartet auf seine nächsten Opfer.

    Davon gibt es genug, denn im Museum wird eine Party zur Eröffnung einer Ausstellung ausgerechnet über Aberglauben gefeiert. Aller Warnungen D'Agostas zum Trotz kommen Hunderte Gäste, für die im Museum ein Alptraum wahr wird. Als das Monster auftaucht, bricht eine Panik aus. Das Sicherheitssystem wird aktiviert, alle Türen schließen - ein gefundenes Fressen für die blutrünstige Kreatur.

    Viele grauenvolle Morde später siegt natürlich das Gute über das Böse. Margo ist es, die allein den aussichtslosen Kampf gegen das Monster aufnehmen muß. Mit Courage und Verstand schafft sie es, Kothoga für immer seinen Schrecken zu nehmen.

    Das Produktionsteam von "Aliens", "Terminator II", "Speed" und "Jurassic Park" inszenierte mit Regisseur Peter Hyams eine an Action und Spezialeffekten reiche Mischung aus Science-Fiction und Thriller. "Ein Film wie dieser kann nur angsteinflößend wirken, wenn die Geschichte plausibel ist", sagt der Regisseur. Ob das die Zuschauer dieses 110 Minuten langen Grusels genauso empfinden, hängt von der Phantasie und der Gutgläubigkeit jedes einzelnen ab. Manches mutet doch eher wie eine Szene aus einem Alptraum an, der an Ekel und Blutrünstigkeit kaum zu übertreffen ist.

    Von AP-Korrespondentin Susann Huster

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