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  • Kritik: Hauptdarsteller als Verbrecher wenig überzeugend

    Leo und Lily Garfield sind das coolste Gangsterpaar der Stadt. Einen letzten großen Coup wollen sie noch drehen und sich dann an die weißen Strände Kubas absetzen. Doch bis dahin steht den beiden noch jede Menge Ärger ins Haus.

    Der windige, eiskalte Geschäftsmann Bruno hat ein Problem mit dem Finanzamt und will dieses auf Kosten des Ehepaares regeln. Obendrein hat Leo wegen seiner Spielleidenschaft bei den wenig zimperlichen Buchmachern Troy und Roscoe jede Menge Schulden.

    "Einen Job noch", verspricht Leo seiner bezaubernden Frau. Dann soll der Traum von einem sonnigen Leben unter Palmen wahr werden. Dieses letzte große Ding, das der Zocker für seine Rente drehen will, ist ein Mordauftrag. Julius möchte seine Frau Gloria loswerden und lässt sich das einiges kosten. Doch aus dem vermeintlich todsicheren und kinderleichten Ding wird eine Schlinge, die sich immer enger um den Hals des Gangsterpaares zieht.

    Julius hat den Mord an seiner Frau auf Video gebannt und verlangt nun seinerseits eine halbe Million Pfund als Kaufsumme für die Kopien. Ganz unangenehm wird es für Leo und Lily, als der gewiefte Abzocker ihnen mitteilt, dass er nie verheiratet und Gloria eine Prostituierte war, die er für sein mieses Spiel ausgesucht hatte. Dem Paar steht das Wasser also bis zum Hals. Ein Unglück kommt selten allein, muss der gebeutelte Gangster schmerzhaft feststellen. Denn bald hat er nicht nur die geldeintreibenden Buchmacher und den Erpresser Julius auf den Fersen, sondern auch den rasend wütenden Moose. Der hat inzwischen erfahren, wer seine Gloria auf dem Gewissen hat.

    Je länger man den britischen Film "Circus" verfolgt, um so verwirrender wird er. Die Handlung ist viel zu kompliziert und verliert dadurch enorm an Spannung. Zwar gibt es so manche überraschende Wendung, aber das verhilft dem Werk von Regisseur Rob Walker wohl auch nicht zum Sprung in die Kategorie der klassischen Bonnie-und-Clyde-Filme. Dazu fesselt "Circus" den Zuschauer viel zu wenig.

    Die glamourösen Darsteller - allen voran Famke Janssen als Lily - sind als Gangster wenig glaubhaft. Leo-Darsteller John Hannah, aus "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" bekannt, wirkt in den meisten Szenen eher blass und hilflos. Fazit nach 95 Minuten "Circus": Ein Film ohne wirkliche Höhepunkte und Spannung, über den man nicht allzu lange mehr reden wird. Am 31. August kommt er in die Kinos.

    Susann Huster, AP

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