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  • Kritik: Geschichte einer Freundschaft von Mensch und Elefant - "Die dicke Vera"

    (AP) Bei der dicken Vera ist es Liebe auf den ersten Blick, als sie Jack Corcoran begegnet. Doch er hat mit der schwergewichtigen Dame noch so seine Probleme. Schlappe 4.000 Kilo bringt die Elefantenkuh auf die Waage und trampelt in ihrer Umgebung alles nieder, was nicht niet- und nagelfest ist.

    Zu Jacks Entsetzen muß er feststellen, daß Vera die einzige Hinterlassenschaft seines längst totgeglaubten Vaters ist. Als Zirkusclown war er mit Vera durch die Lande gezogen. Nun steht sein Sohn - der gefragte Motivationstrainer - vor einem im wahrsten Sinne des Wortes gewichtigen Problem: Wohin mit dem schweren Mädchen?

    In dem Film "Die dicke Vera", der am 19. Juni in unseren Kinos anläuft, sieht Jack dafür nur zwei Lösungen: Zum einen gibt es da die attraktive Mo, die Elefanten nach Sri Lanka auswildert, und Terri, eine Tiertrainerin in Hollywood. Doch dafür muß er mit seinem anhänglichen Erbstück von der Ost- an die Westküste, auf die andere Seite des Kontinents. Für die beiden beginnt eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika.

    Zu Fuß und mit dem Lastwagen geht's durch endlose Wälder, Wüsten und Seenlandschaften. Vera entpuppt sich für den kopflosen Jack - gespielt von Bill Murray - als perfekte Reisebegleiterin und Beschützerin. Nicht ohne Stolz bekennt er sich zu seiner dickhäutigen Gefährtin: "Ich hab' da ein ziemlich großes Rüsselding. Das kann nicht jeder von sich behaupten..."

    Über allerlei Umwege und nach haarsträubenden Erlebnissen kommen Tai - so der richtige Name der schon filmerfahrenen asiatischen Elefantin - und Jack schließlich irgendwann an der Westküste an. In der Stunde des Abschieds merkt er erst, wie ihm sein gelehriger Begleiter ans Herz gewachsen ist: "Einen Elefanten vergißt man nie". Natürlich gibt es ein Happy-End und natürlich findet Jack auch noch die Frau seines Herzens (in Menschengestalt).

    Regisseur Howard Franklin erzählt in dem Film "Die dicke Vera" eine unterhaltsame und rührende Geschichte für die ganze Familie. Bill Murray - unter anderem bekannt aus "Und ewig grüßt das Murmeltier" und "Ghostbusters" - ist die Rolle des Jack Corcoran wie auf den Leib geschneidert. Sehenswert seine Wandlung vom klug daherredenden Möchtegern-Guru zum liebenswerten Chaoten mit viel Herz. "Die dicke Vera" ist leichte Kinokost für jüngere und ältere Kinder gleichermaßen. Am beeindruckendsten dabei: Tai, die Elefantendame, die ihr "schauspielerisches Können" bereits in zahlreichen anderen Filmen zuvor unter Beweis gestellt hat.

    Von AP-Korrespondentin Susann Huster

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