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  • Kritik: Eine Kreuzfahrt der etwas anderen Art

    Sie war ein Kreuzfahrtschiff der Luxusklasse, auf dem Träume wahr wurden. Aber die "Antonia Graza" stand unter keinem guten Stern: 1962 verschwand der vollbesetzte italienische Ozeandampfer unter mysteriösen Umständen, von den Passagieren fehlt seitdem jede Spur. Bis heute.

    "Ghost Ship" ist der neueste Streich der Gruselexperten Joel Silver und Robert Zemeckis. Die Produzenten jagten mit der TV-Serie "Geschichten aus der Gruft" Zuschauern auf der ganzen Welt einen gehörigen Schrecken ein. Nun haben sie sich erneut mit Steve Beck zusammengetan, der bereits bei dem Horrorfilm "13 Geister" für sie Regie führte.

    Unerklärliche Dinge passieren

    40 Jahre nach ihrem Verschwinden soll sich das Schicksal der "Antonia Graza" endlich aufklären. Kapitän Sean Murphy (Gabriel Byrne) und seine Crew stoßen vor der Küste Alaskas zufällig auf das treibende Schiffswrack, welches wie aus dem Nichts vor ihnen aufgetaucht zu sein scheint. Für die Mannschaft ist der Fund ein unglaublicher Glücksfall, denn sie verdient ihren Lebensunterhalt mit der Bergung herrenloser Schiffe in internationalen Gewässern, die laut Gesetz ihren Findern gehören. Ein gefährliches, aber auch sehr lukratives Geschäft.

    Mit der "Antonia Graza" scheinen die Bergungsexperten den Jackpot geknackt zu haben. Schnell macht sich das Team unter Leitung von Maureen Epps (Julianna Margulies) an die Arbeit. Aber schon nach kurzer Zeit wünschen sie sich, das Geisterschiff niemals gefunden zu haben. Unerklärliche Dinge geschehen an Bord und bald kämpfen die Eindringlinge um ihr Leben.

    Klaustrophische Stimmung und blutige Schockeffekte

    Das Produzententeam Silver-Zemeckis und Regisseur Steve Beck sind auch bei ihrem neusten Film dem Erfolgsrezept von "13 Geistern" treu geblieben. Damals war der Ort des Geschehens ein riesiges Haus aus Glas, das sich als eine hochkomplexe Maschine erwies, aus dem es kein Entkommen gab. Ganz so aufwändig ist der Schauplatz bei "Ghost Ship" dieses Mal nicht. Für klaustrophische Stimmung, blutige Schockeffekte und eine gehörige Portion Übersinnliches ist aber auch hier reichlich gesorgt.

    Ideal für alle, die "Titanic" nicht mochten

    Zwar ist die Handlung besonders gegen Ende recht phantasielos und manche Szenen wären besser in einem zweitklassigen Splatterfilm aufgehoben, ansonsten ist "Ghost Ship" aber ein durchaus gelungener Gruselfilm, der zudem mit Gabriel Byrne und Jualianna Margulies (bekannt aus der TV-Serie "Emergency Room") erstklassig besetzt ist. Wer "Titanic" nicht mochte, kann sich hier auf eine Kreuzfahrt der etwas anderen Art begeben.

    Nina Jerzy, ddp

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