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  • Kritik: Ein Mann für drei Schwestern

    Die blonde Lucy Owen, Serviererin und Sängerin in einem Dubliner Cafe, hält es nicht lange mit ein und demselben Mann aus. Aber als der junge Adam das Cafe betritt, verliebt sie sich zum ersten Mal richtig. Adam überlässt ihr die Initiative, und wenige Tage später macht Lucy ihm in Anwesenheit ihrer ganzen Familie einen Heiratsantrag.

    Adam willigt ein, und Lucys Schwestern müssen sich alle Mühe geben, freudig überrascht zu wirken. Denn was weder die Zuschauer noch die anderen Familienmitglieder wussten: Adam hatte inzwischen auch eine heiße Affäre mit Lucys Schwester Laura, und nicht nur mit ihr. Die ungewöhnliche, aus wechselnden Perspektiven erzählte Komödie "Alles über Adam" des irischen Autors und Regisseurs Gerard Stembridge kommt am 9. August in die Kinos.

    Das neue Hollywood-Talent Kate Hudson, Tochter von Goldie Hawn, spielt die unbeschwerte Frohnatur Lucy. Ganz anders ist ihre mittlere Schwester Laura (Frances O'Connor), die über Liebe und Sex nur das weiß, was in den Gedichtbänden steht, denen sie ihre ganze Zeit widmet. Adam (Stuart Townsend) schafft es jedoch, in der schüchternen Laura ein erotisches Feuerwerk zu entfachen.

    Der Charmeur, der stets in einem hellblauen Jaguar aufkreuzt, wird das große Vorbild von Lucys unbeholfenem Bruder David (Alan Maher). Für Adam ist es eine Selbstverständlichkeit, David mit kleinen Tipps und Tricks zu helfen, seine Freundin endlich ins Bett zu kriegen. Und schließlich erfahren die Zuschauer, was Lucys ältester Schwester Alice (Charlotte Bradley) so durch den Kopf ging, als Lucy ihren Heiratsantrag machte. Denn Adam hatte natürlich auch schon mit Alice angebandelt.

    Von Alice einmal zur Rede gestellt, wie er mit allen Schwestern der Familie gleichzeitig eine Beziehung eingehen kann, gibt sich Adam ganz unschuldig: Er habe nur helfen wollen, indem er das gegeben habe, was sie von ihm wollte. Wie diese allseitige Hilfe zum Glück funktioniert, ist höchst amüsant.

    Am interessantesten ist der ungewöhnliche Einfall des Autors und Regisseurs, die Handlung immer wieder auf Lucys Heiratsantrag zurück zu führen, um dann die Geschichte erneut, diesmal aus der Sicht der nächsten Geliebten Adams, aufzurollen.

    Bianka Piringer, AP

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