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  • Kritik: Ein Fim zum Aufrütteln

    Rund neun Jahre nach dem Untergang der Ostsee-Fähre "Estonia" kommt am 16. Oktober "Baltic Storm" in die Kinos, ein Film über das rätselhafte Unglück.

    In dem Polit-Thriller versucht Leinwandstar Jürgen Prochnow an der Seite einer Journalistin (Greta Scacchi), die Hintergründe des schwersten Schiffsunglücks in der europäischen Nachkriegsgeschichte aufzuklären. Bei der Katastrophe am 28. September 1994 starben vor der finnischen Südküste 852 Menschen.

    "Plausible Erklärung bieten, was passiert sein könnte"

    Große Teile der Handlung beruhen auf Erlebnissen der Produzentin und Fernsehjournalistin Jutta Rabe, die sich seit Jahren um die Aufklärung des Falles bemüht. In der Filmhandlung sind internationale Geheimdienste in den Untergang der "Estonia" verwickelt. "Der Film soll zum ersten Mal eine plausible Erklärung bieten, was passiert sein könnte", sagte Rabe.

    Prochnow will die Zuschauer aufrütteln. "Ich hoffe, dass der Film den Anstoß gibt, dass sich die Menschen wieder mehr mit dieser Katastrophe beschäftigen", sagte der durch die Verfilmung des Buchheim-Bestsellers "Das Boot" bekannt gewordene Schauspieler.

    Prochnow: "Fiktion kann grausame Wirklichkeit manchmal gar nicht übertreiben"

    Der Film sei in seiner Darstellung nicht überzogen: "Es gibt in der Wirklichkeit so viele Dinge, die man nicht glaubt, weil sie so unglaublich klingen. Aber ich habe gelernt, dass die Fiktion die grausame Wirklichkeit manchmal gar nicht übertreiben kann." Er sei von dem Filmprojekt von Anfang an fasziniert gewesen. "Ich spiele eine Figur, die mir sehr viel bedeutet, in einem Kontext, der mir sehr viel bedeutet", sagte Prochnow.

    Der unter anderem von der nordmedia GmbH (Hannover) geförderte Film unter der Regie von Reuben Leder hatte ein Budget von sechs Millionen Euro. Mehrere Szenen wurden in Goslar und in der Nordsee vor Cuxhaven gedreht.

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