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  • Kritik: Dritter Teil von Wes Cravens Horror-Trilogie

    Der schwarz vermummte Mörder mit der langgezerrten Totenkopf-Maske ist wieder da. Und natürlich metzelt er auch diesmal alles nieder, was ihm in den Weg kommt.

    Der dritte Teil der Horror-Trilogie "Scream" kommt am 22. Juni in die Kinos und mit ihm die große Langeweile. Denn dieser hoffentlich letzte "Schrei" von Regisseur Wes Craven kann in puncto Spannung und Schaudern nicht an Teil eins und zwei anknüpfen.

    Part drei soll die Zusammenhänge der vergangenen Morde aufdecken. Schließlich gab es davon mehr als genug. Auch diesmal ist die junge Sidney Prescott - gespielt von Neve Campbell - das Ziel des Bösen.

    Sie lebt inzwischen unter anderem Namen zurückgezogen im Norden Kaliforniens, um die traumatischen Erlebnisse der Vergangenheit zu verarbeiten. Klar, dass ihr dies nicht gelingt. Dazu trägt maßgeblich Hollywood selbst bei, denn in der Traumfabrik wird der Film "Rückkehr nach Woodsboro" gedreht, der sich mit den schrecklichen Ereignissen befasst, die die Kleinstadt wenige Jahre zuvor in Angst und Schrecken versetzt hatten.

    Der wirkliche Horror in Gestalt des Masken-Killers lässt am Set nicht lange auf sich warten. Zielstrebig dezimiert er das Filmteam. Ihm ist jedes Mittel recht, um Sidney aus ihrem Versteck zu locken. Für die gepeinigte Sid scheint dies die letzte Chance zu sein, den Killer zum Duell zu fordern und ihrem Albtraum für immer ein Ende zu setzen. Bevor es jedoch so weit ist, werden zunächst wieder zahlreiche Unbeteiligte auf teilweise bestialische Art umgebracht.

    Sogar Sidneys tote Mutter taucht noch einmal auf der Bildfläche auf und jagt ihre verstörte Tochter gemeinsam mit dem Mörder durch das Film-Haus am Set. Auch wenn die Bestie mit der Totenkopf-Maske scheinbar tausend Leben hat, ist diesmal tatsächlich Schluss mit dem Morden. Eine vierte "Scream"-Folge wäre sicherlich auch auch hartgesottenen Horror-Fans kaum zuzumuten gewesen. Und Regisseur Craven hat sich inzwischen ohnehin tränentreibendem Kinokitsch wie "Music of the Heart" mit Meryl Streep zugewandt.

    Susann Huster, AP

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