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  • Kritik: Douglas und Kilmer im blutigen Kampf gegen afrikanische Wildnis

    Hamburg (dpa) - Afrika im Jahre 1898. Briten, Franzosen und Deutsche wollen vom Elfenbeinhandel profitieren und bauen um die Wette Eisenbahnlinien quer durch den Kontinent. Der junge Architekt John Patterson soll für England den Bau einer Brücke über den Tsavo- Fluß leiten, doch dieser Job erweist sich als lebensgefährlich. Zwei Löwen töten immer wieder Arbeiter und machen schließlich auch Jagd auf Patterson selbst. Die Geschichte, die der Regisseur Stephen Hopkins in seinem Film "Der Geist und die Dunkelheit" mit Stars wie Val Kilmer und Michael Douglas erzählt, hat sich angeblich wirklich so zugetragen.

    Hopkins kommt aus dem Action- und Horror-Genre und spart auch diesmal nicht mit künstlichem Blut. So ist aus einem Film, der auch Kindern eine spannende Abenteuerstory hätte bieten können, ein Streifen voll grausam entstellter Leichen geworden. Ein Bilderbuch- Afrika mit Giraffen und Elefanten, dramatischen Himmeln und wilder Steppe empfängt Patterson (unprätentiös und souverän: Kilmer) bei seiner Ankunft in einemm Arbeiter-Camp. Doch schon kurz darauf wird wieder ein Mensch von einem Löwen getötet.

    Der Architekt legt sich auf die Lauer und erlegt das Tier im Morgengrauen mit nur einem Schuß. Der Respekt, den er sich damit bei seinen Leuten verschafft, ist jedoch nicht von Dauer, denn die bedrohlichen Raubkatzen kommen nicht mehr nur nachts, sondern reißen auch am Tage Arbeiter. Entsetzen macht sich breit, und die Arbeiter verlassen das Camp. In seiner Not verbündet sich Patterson mit einem Jäger (Douglas) und einem von ihm angeführten Massai-Stamm. In einer nebligen Nacht kommt es zum Showdown zwischen den zwei Männern und den Königen der Wildnis, gleichsam zum Kräftemessen zwischen Mensch und Natur.

    Neben wunderschönen Landschafts- und Tierszenen fallen die Dialoge in dem Film allerdings kraß ab. Trotz der Blutrünstigkeit der Raubkatzen dürfte so mancher Kinogänger Schwierigkeiten haben, wirklich mitzufiebern. Immerhin: Michael Douglas, ganz rauher Naturbursche, gerät in dieser Rolle erstmals seit langem nicht in die Fänge einer Frau.

    Von Fatina Keilani, dpa

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