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  • Kritik: Disneys Zeichtrick-Abenteuer im Kino:

    Ihre Schädel sehen aus wie geköpfte Eier, und sie leuchten in allen grellen Farben von Grün bis Lila. Aber ansonsten sind die Kinder in dem neuen Zeichentrickfilm von Disney normal und gut drauf: Sie fiebern dem Schulball entgegen, und sie suchen im verseuchten See nach einem Monster.

    Der zwölfjährige Doug ist in seine Schulfreundin Patti verschossen, aber an die hat sich der ältere Fiesling Guy rangemacht. Doug schlägt in seinen Phantasien als Superheld "Quaileman" den Rivalen aus dem Feld. In Wirklichkeit aber sitzt in seinem Zimmer schon bald das bücherfressende Monster.

    Doug und seine Freunde wurden in Amerika als Serienstars im TV-Programm Nickelodeon vor acht Jahren bekannt und wechselten dann zum Fernsehsender ABC. Die sehr beliebte Serie bekam mehrere Preise. Erfinder Jim Jinkins sagt: "Wir sind ehrlich bemüht, dass die Serie so wahrhaftig wie möglich ist. Im Großen und Ganzen ist Doug der Spiegel meiner eigenen Kindheit, und die meisten Kinder scheinen sich darin sehr gut wiederfinden zu können." Im Vordergrund stehe immer das Vergnügen, das nicht von Botschaften erdrückt werden solle.

    Aber Doug steht vor einer schweren Entscheidung: Soll er das hilflose Monster, hinter dem der Industrielle und Wasserverschmutzer Bill Bluff her ist, verstecken und vor Patti weiterhin als dummer Aufschneider dastehen? Oder soll er, ähnlich wie Rivale Guy, lieber an den eigenen Vorteil denken und das Monster verraten? Bis er die richtige Entscheidung trifft, passieren viele witzige Dinge: Zum Beispiel schließen das Monster und Dougs Hund beim Klavierspiel Freundschaft. Oder ein angeberischer Junge erhält einen von Mitschülern gebastelten Roboter, der als fürsorgliche Mutter programmiert ist und ihm frische Unterwäsche in die Schule nachträgt.

    Der in Amerika lebende Regisseur Maurice Joyce arbeitete vor wenigen Jahren auch in Deutschland als Episoden-Regisseur und Layouter von Otto Waalkes "Ottifanten"-Fernsehserie. Er wirkte auch mit an dem Zeichentrickfilm "Felidae", an der WDR-Adaption von "Urmel" sowie an TV-Specials zu "Bibi Blocksberg" und "Benjamin Blümchen". David Campbell, der mit Jim Jinkins und anderen Dougs Abenteuer fürs Kino produzierte, sagt: "Kinder haben oft einen viel besseren Sinn für Humor als Erwachsene. Sie lachen eben gern, und wir kommen dem entgegen. Doug ist sehr lustig."

    Lustig ist der eierköpfige Knabe in der Tat, ebenso wie seine Kumpanen, zum Beispiel Beebe Bluff, die Tochter des bösen Industriellen. Sie fährt dem Papa über den Mund, als sei er ein untauglicher Dienstbote. Witzige Dialoge, eine schwungvolle Handlung, Ereignisse und Probleme aus der Erlebniswelt von Kindern: Mit diesen Zutaten reichlich bestückt, verspricht der Film ein echter Kinohit zu werden.

    Bianka Piringer, AP

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