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  • Kritik: Disney bringt Erfolgsproduktion neu heraus

    Für Freunde des Trickfilms brechen gute Wochen an: Kaum haben Warner Brothers mit "Das magische Schwert" die Legende von Camelot in die deutschen Kinos gebracht, da singt sich auch Arielle, die kleine Meerjungfrau aus den Disney-Studios, erneut in die Herzen ihrer jungen Fans. Digital aufpoliert und neu synchronisiert soll sich Arielle, die Meerjungfrau, nun noch einmal als Publikumsmagnet beweisen. Vom 9. Juli an geraten der Fisch Fabius und die Krabbe Sebastian wieder heftig ins Strudeln, wenn sie die betörende Stimme ihrer Freundin Arielle aus den Fängen der mächtigen Meerhexe befreien und für ein Happy-End mit dem Prinzen Erik sorgen.

    "Die Stimmen sind neu, die Texte und Dialoge - die Produktion lebt jetzt richtig", schwärmt Moderator und Schauspieler Ron Williams, der dem umtriebigen Sebastian einen amerikanischen Touch verpaßt hat. Die erste Version war ihm zu betulich, nicht frisch genug. Natürlich bringe Disney den Film auch deshalb neu heraus, um dem "Magischen Schwert" nicht kampflos das Feld zu überlassen, bestätigt er. "Das ist normal", lacht der gebürtige Kalifornier, der nach seiner Zeit als GI in Deutschland geblieben ist.

    Erfolgreiche, aber angejahrte Produktionen wie "Dschungelbuch", "Susi und Strolch" oder "Pinocchio" werden routinemäßig überarbeitet und technisch höheren Standards angeglichen. "Disney wartet meist ein oder zwei Generationen, bis der Ton neu gemacht wird", sagt Nina Becker von Buena Vista International. Arielles umfassendes Lifting hat handfeste filmpolitische Gründe: Erst seit fünf Jahren hat Disney mit Buena Vista einen eigenständigen Verleih in Deutschland. Für die erste Kinofassung und den Verleih von "Arielle" waren Warner Brothers zuständig.

    Der Senkrechtstarter Jan Josef Liefers spricht den Prinzen Erik als einen "romantischen" und ein bißchen naiven Liebhaber. Die Disney-Synchronisation war eine ganz neue Erfahrung für ihn. "Es hat eine Weile gedauert, für eine Zeichentrickfigur den richtigen Ton und Ausdruck zu finden, ohne wie ein abgetakelter Opernsänger zu wirken", meint er.

    Gunda Achterhold, dpa

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