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  • Kritik: Die Enterprise fliegt wieder

    Die "Enterprise" ist wieder auf dem Weg zu den Sternen: "Star Trek - Der Aufstand" heißt der neunte Kinofilm einer der wohl erfolgreichsten Science-Fiction-Serien der Welt.

    Diesmal startet das Raumschiff mit seinen populären Helden am letzten Tag des Jahres 1998 in den deutschen Kinos. Seit mehr als 30 Jahren ist die "Enterprise" unterwegs, vier Fernsehserien und nunmehr neun Kinofilme sind bisher aus der Idee von Gene Roddenberry hervorgegangen.

    Der jüngste Film: "Der Aufstand" bündelt alle Vorzüge von "Star Trek" beispielhaft: Action, glaubwürdige Charaktere, computerisierte Zukunftswelten und ein wichtiges menschliches Konfliktthema. Der Film ist sogar für Nicht-Enterprise-Fans ein leicht verdauliches Vergnügen. Darum geht es: Die Besatzung der "Enterprise" wird zum idyllischen Planeten der Ba'ku gerufen. Dort ist Crewmitglied Data (Brent Spiner), ein Roboter, offenbar durchgedreht. Er hat die heimliche Beobachtung des kleinen Ba'ku-Volkes durch Angehörige der Sternenflotte sabotiert.

    Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) findet schnell heraus, daß Data einen verhängnisvollen Plan stoppen wollte: Das friedliche Volk der Ba'ku sollte heimlich umgesiedelt werden, damit eine andere Rasse, die Son'a, den Planeten besetzen kann. Die Son'a, Verbündete der Sternenflotte, brauchen den Planeten wegen seines einzigartigen Kraftfeldes: Er ist eine Art Jungbrunnen, gibt Kraft und Vitalität zurück. Die Son'a stehen vor dem Tod, ihnen ist jedes Mittel recht.

    Captain Picard ist angewidert von den Machenschaften der Sternenflotten-Generäle und gleichzeitig angezogen von der Weisheit und dem Charme einer Ba'ku-Frau, Anij (Donna Murphy). Er verweigert den Befehl und hilft dem kleinen Volk. Unterstützt wird er wieder von seinem Team aus Commander Riker (Jonathan Frakes), Leutnant Worf (Michael Dorn), Ingenieur La Forge (Levar Burton) und all den anderen bekannten Figuren. Picard nimmt den Kampf für das kleine bedrohte Volk auf. Dabei stößt er auf ein schreckliches Geheimnis.

    Im Vergleich zum letzten "Star Trek"-Film "Der erste Kontakt" erscheint "Der Aufstand" klassischer in der "Star Trek"-Tradition, nicht so schwarz und kühl wie der Vorgänger, aber auch nicht so aufregend. Der größte Teil des Filmes spielt auf der Planetenoberfläche, das gibt den Schauspielern viel Raum. Die Space-Effekte sind zwar grandios, werden aber sparsam eingesetzt.

    Beeindruckend ist die Leistung von Patrick Stewart als Picard, der zerrissen ist zwischen dem Gehorsam und dem Gewissen. Möglicherweise ist der glatzköpfige Schauspieler zum letzten Mal in der Rolle zu sehen: Bei Interviews sagte er, es gäbe keine Pläne für weitere "Star Trek"-Filme. Das würde eine große Lücke reißen. Denn wer könnte das Zauberwort beim Beamen besser betonen als er: "Energie!"

    Claus-Peter Tiemann, AP

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