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  • Kritik: Deutscher Teenie-Grusel: Konkurrenz für Ami-Horror

    Natürlich fängt alles ganz harmlos an. Natürlich gibt es ein Unwetter und auch einen Stromausfall. Danach fließt jede Menge Blut - eben der Stoff, aus dem die Horrorfilme sind, so auch "Flashback - Mörderische Ferien".

    Nur kommt dieser klassische Teenager-Gruselfilm diesmal nicht aus den USA, sondern aus Deutschland. Nach "Anatomie" ist dies innerhalb weniger Wochen der zweite Horrorstreifen made in Germany, der in den Kinos - ab 6. April - anläuft.

    Die Vorfreude auf diese schaurig-spannende Geschichte lohnt sich. Auch wenn Regisseur Michael Karen mit "Flashback" wegen der altbekannten Klischees keine Revolution in dem Genre auslösen dürfte, so erzeugt der Film dennoch eine Gänsehaut.

    Die Story ist einfach erzählt: Da ist die kleine Jeanette. Ihre Eltern werden eines Abends von einem unbekannten Sichelmörder in Frauenkleidern bestialisch umgebracht. Die Zwölfjährige überlebt das Blutbad. Sie weiß jedoch nicht, wie sie dem Täter entkommen ist. Zehn Jahre lang versucht sie, ihr traumatisches Erlebnis in einer psychiatrischen Anstalt zu verarbeiten. Doch ihre Albträume enden immer an derselben Stelle.

    Die inzwischen erwachsene Jeanette - gespielt von Serien-Darstellerin Valerie Niehaus - ist fest entschlossen, wieder ein normales Leben zu führen. Da kommt der von ihrem Psychiater vermittelte Job genau zur richtigen Zeit. Die junge Frau soll drei Teenagern in einem einsam gelegenen Haus in den Alpen Nachhilfeunterricht in Französisch geben. Leon, Lissy und Melissa sehen sie jedoch als Spaßbremse in den Ferien an. Für die 22-Jährige wird der Job zum Ernst des Lebens.

    Doch nicht nur die vergnügungssüchtigen Teenager - gespielt von den Soap-Darstellern Simone Hanselmann und Alexandra Neldel sowie dem smarten Jung-Star Xavier Hutter - bereiten Jeanette Sorgen. Sie fühlt sich verfolgt. In dem unheimlichen Anwesen geschehen seltsame Dinge. Zerstückelte Leichen und Mordopfer mit einer Sichel mitten im Kopf säumen ihren Weg.

    Auch die gestrenge Haushälterin Frau Lust - gespielt von Elke Sommer - überlebt den mörderischen Sommer nicht. Bald wird der hübschen Französischlehrerin klar, dass er wieder da ist und es diesmal offenbar auf sie abgesehen hat. Plötzlich fühlt sie sich dem brutalen Mörder hilflos ausgeliefert - wie vor zehn Jahren.

    Wer jetzt das übliche Ende erwartet, wird überrascht sein. "Flashback" bietet neben einer Menge blutrünstiger Szenen, die auch eingefleischten Horror-Fans unter die Haut gehen dürften, eine jähe Wendung. Nichts ist so, wie es scheint. Das macht den Film interessant und konkurrenzfähig zu den Produkten aus Hollywood.

    Susann Huster, AP

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