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  • Kritik: Derbe Späße mit Familie Klumps

    Der Starkomiker Eddie Murphy ist bekanntlich für jeden Spaß zu haben. In der Fortsetzung des Kinohits von 1996 "Der verrückte Professor" kehrt Murphy als übergewichtiger, liebenswerter Wissenschaftler zurück auf die Leinwand.

    Noch immer hat er mit seinem fiesen Alter Ego namens Buddy Love, der sich in seiner DNS befindet, zu kämpfen. Regisseur Peter Segal ("Die nackte Kanone 33.1/3") ließ es sich indes nicht nehmen, auf der Welle des zurzeit erstaunlich beliebten amerikanischen Vulgär-Kinos mitzuschwimmen und "Familie Klumps und der verrückte Professor" zu einem Sammelsurium von Geschmacklosigkeiten zu machen.

    "Es ist ein Film für das Publikum, nicht für die Kritiker", meint Peter Segal. "Wir wussten, dass die Kritiker uns nicht lieben würden. Aber der Film ist lustig und bringt Leute zum Lachen", sagt's und lächelt selbstbewusst. Die Geschichte: Der 200-Kilo-Professor Sherman Klump befindet sich im beruflichen und privaten Höhenflug. Gerade hat er ein Verjüngungs-Serum erfunden. Hinzu kommt die baldige Hochzeit mit seiner schönen Kollegin Denise (Janet Jackson). Doch in den unpassendsten Momenten bricht sich Buddy Love aus seinem Inneren Bahn, was Sherman Klump dazu treibt, diese ungebetenen Erbanlagen durch ein DNS-Experiment zu entfernen. Dies misslingt aber, was dazu führt, dass Buddy Love - nun höchstpersönlich - dem armen Professor sein Jugend-Serum stehlen will und ihn ordentlich in Schwierigkeiten bringt.

    Peter Segal wollte nach eigener Aussage eine neue "Jekyll Hyde"- Geschichte verfilmen. Dabei wartet der Film nur mit einer Vielzahl derber Späße rund um Genitalien und diverse Körpergeräusche auf. Dazu kommt eine sexbesessene Großmutter Klump und ein mutierender Hamster, der den Universitätsdekan vergewaltigt. Allein die Verwandlungsfähigkeit Eddie Murphys - er spielt Professor, Mama, Papa, Ernie und Oma Klump sowie Buddy Love - hebt den Film etwas über die pure Klamotte hinaus.

    Peter Segal sagt über die Zusammenarbeit mit dem Komiker-Idol: "Wir haben viel gemeinsam. Ich habe ihn wie eine normale Person behandelt, und es lief alles glatt." In einer Küchentisch-Szene mit der gesamten Familie Klump beweist Murphy sein schauspielerisches Können. Auch die Arbeit mit Janet Jackson sei wunderbar gewesen, so der Regisseur. "Wir bekamen ihren Namen von einer Agentur und riefen sie an. Sie war begeistert und wollte sofort anfangen", erzählt Segal. In ihrer zweiten Rolle macht der Popstar aber nur eine durchwachsene Figur. Zu aufgesetzt spielt sie die liebenswerte, schüchterne Denise. Vielleicht passt sie aber auch einfach nicht in die abstruse Szenerie der gesamten Handlung.

    Leif Kramp, dpa

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