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  • Kritik: Comedy-Star Adam Sandler als naiver Milliarden-Erbe

    Übermütig lässt der frisch gebackene Milliardärs- Erbe (Adam Sandler) seine Stimme durch den prunkvollen Palast in der New Yorker Park Avenue schallen und lauscht begeistert dem hallenden Echo. Mit seiner entwaffnenden Fröhlichkeit steckt er sogar das Dienstpersonal an, das ihn zunächst irritiert beobachtet hat.

    In der amüsanten Filmkomödie "Mr. Deeds" bedient sich der amerikanische Regisseur Steven Brill der klassischen Story des Millionärs, der als Tellerwäscher anfing. Die Titelrolle hat er dem amerikanischen Comedy-Star Adam Sandler förmlich auf den Leib geschrieben.

    Wynona Ryder als Klatschreporterin

    Für Mr. Deeds, der in einer Kleinstadt von New Hampshire eine Pizzeria betreibt, ändert sich das Leben schlagartig, als ihn zwei Testamentsvollstrecker aufsuchen. Ein längst verschollenes Familienmitglied hat ihm 40 Milliarden Dollar und den weltgrößten Medienkonzern, ein Football-Team und einen Helikopter vererbt. Trotz aller Anstrengungen, die Identität des Milliardenerben geheim zu halten, gerät der naive Provinzler in New York bald in die Schlagzeilen. Schuld daran ist eine ehrgeizige Klatschreporterin (Winona Ryder), die seine Auftritte heimlich mit versteckter Kamera filmt.

    Klassiker-Remake plus Computer, Finanzhaie und die Macht des Fernsehens

    Die Geschichte basiert auf dem amerikanischen Kinoklassiker "Mr. Deeds geht in die Stadt" von Frank Capra, der 1936 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch für die Neuverfilmung verfasste Tim Herlihy, der bereits als Autor an früheren Sandler-Filmen wie "Big Daddy" und "Eine Hochzeit zum Verlieben" beteiligt war. In dem Remake wurde die Grundidee des Originals übernommen, aber mit Hilfe moderner Elemente in die heutige Zeit übertragen. Computer, geldgierige Finanzhaie und die allgegenwärtige Macht des Fernsehens zeigen, wie sehr sich die Welt seit Mr. Deeds letztem Stadtbesuch verändert hat.

    Charme, Naivität und frechem Biss

    Sandler, der neben seiner Hauptrolle auch als ausführender Produzent des Films verantwortlich zeichnet, engagierte sich sehr aktiv für das Projekt. Er erschien sogar am Set, wenn er keine Szenen zu drehen hatte. Buchstäblich ins kalte Wasser springen musste seine Filmpartnerin Ryder, die im Film ins Eis einbricht.

    Produzent Sander gelang kurzweiliger Kinohit

    Mit Charme, Naivität und frechem Biss stellt Sandler in der Titelrolle erneut sein komödiantisches Talent unter Beweis. Mit seiner Mischung aus Slapstick-Humor, Liebesromantik und einem Schuss Gesellschafts-Satire liefert "Mr. Deeds" kurzweilige Kinounterhaltung, kann allerdings mit der Finesse, dem Witz und dem Tempo des Originals nicht mithalten. In den USA spielte die Komödie trotzdem bereits über 120 Millionen Dollar ein.

    Birgit Roschy, dpa

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