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  • Kritik: Comeback mit Gewalt

    n der brillanten Satire "The King of Comedy" spielte Robert De Niro einen Kleinbürger, der Jerry Lewis anhimmelt und in seinem Fanatismus zum Amokläufer wird. Die gleiche Geschichte drehte er jetzt noch mal - nur daß statt des Komikers ein Baseballprofi das Objekt

    De Niro, der ewige Kaputnik, ist diesmal noch mehr neben der Spur. Er spielt Gil, einen glücklosen Vertreter für Jagdmesser, geschieden, einsam und hilflos im Umgang mit seinem Sohn Tim (Chris Mulkey), den er nur an Wochenenden sieht. All seine Energie steckt der fahrige Einzelgänger in die Verehrung des Starspielers Rayburn (Wesley Snipes). Doch der hat gerade eine Pechsträhne. Mit anzusehen, wie die Öffentlichkeit ihr Ex-Idol nun beschimpft und demütigt, erinnert Gil schmerzlich ans eigene Loser-Dasein. Er beschließt, Rayburn wieder großzumachen. Notfalls mit Gewalt...

    Großes Kino ist nur die erste Stunde des Films, in der der Wahnsinn als Ahnung spürbar und der Verlierer zur tickenden Zeitbombe wird. Mit psychologischer Raffinesse und kalten, hektischen Bildern registriert Regisseur Tony Scott ("True Romance") den Verfall. Dann kippt der Streifen: Gil wird so inkonsequent wie blutrünstig. Der sorgfältig aufgebaute Charakter gerät zur Schablone. Am Ende hat man zwei Filme gesehen: ein brillantes Psychogramm und einen Durchschnittsthriller.

    Copyright: TV TODAY, 1996

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